Investitionen in Laborsoftware

Showroom-Labor in Berlin geplant

Labforward hat ein zweites Closing für die Series B Finanzierung abgeschlossen. Mit den zusätzlichen Mitteln möchte der Labor-SaaS-Anbieter (SaaS = Software as a Service) u.a. das voll digitalisierte Labor der Zukunft zugänglicher gemacht werden: Hierzu soll in Berlin ein Showroom-Labor aufgebaut werden.

Nach Angaben von Labforward investierten neben dem Family Office der Familie Fielmann der Bestandsinvestor IBB Ventures sowie bestehende und neue Business Angels in das Laborsoftware-Unternehmen mit Sitz in Berlin, um das Wachstum des Unternehmens zu finanzieren.

© Labforward

Die Arbeit in Laboren ist bis heute geprägt von zahlreichen manuellen Prozessen, die durch Teams vor Ort abgewickelt werden. Wie weit Labore ihre Abläufe bereits digitalisiert oder sogar automatisiert haben, zeigt sich in der Coronaviruskrise derzeit besonders deutlich. Der Einsatz von Technologie entscheidet darüber, ob die wissenschaftliche Arbeit in der Pandemie sicher fortgesetzt werden kann oder ausgesetzt werden muss, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.

"Die Erfahrung des letzten Jahres hat Labormitarbeitern gezeigt, wie wichtig es ist, in Automatisierung und digitales Datenmanagement zu investieren, um ein Labor mit weniger Personal vor Ort am Laufen zu halten", erklärt Dr. Simon Bungers, Mitgründer und CEO des Unternehmens: "Wir sehen eine steigende Nachfrage nach unseren Lösungen, mit denen Geräte standortunabhängig gesteuert und Daten digital erfasst werden können. Wissenschaftlern kann dann über die Cloud oder eigene Server Zugriff auf die Daten gegeben werden, um auch von zu Hause aus Analysen und Prozessoptimierung zu ermöglichen."

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Innovative digitale Lösungen, die die Prozesse von Life-Science-Unternehmen, der Pharmaindustrie und des Gesundheitswesens im Allgemeinen verbessern, stehen im Mittelpunkt des Investitionsfokus des Teams hinter dem Fielmann Family Office. "Wir sind aktiv auf der Suche nach Softwarelösungen, die die Produktivität und Effizienz im Gesundheitswesen steigern", erklärt Peter Stauffer, Geschäftsführer des Family Offices. Er fährt fort: "Nach den Erfahrungen der COVID-Krise wird niemand mehr durchschnittliche Medikamentenentwicklungszyklen von 12 Jahren akzeptieren. Das herstellerunabhängige und Geräte-agnostische Angebot von Labforward ermöglicht eine neue Dimension für effizientes Arbeiten im Labor und trägt zur Verkürzung dieser Zyklen bei. Wir freuen uns, in das Wachstum des Unternehmens zu investieren und die Digitalisierung von Laboren rund um den Globus zu beschleunigen."

Mit den zusätzlichen Mitteln wird Labforward in den weiteren Ausbau des Teams investieren und möchte Biopharma-Unternehmen das voll digitalisierte Labor der Zukunft zugänglicher machen. "Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie bauen wir derzeit ein Showroom-Labor in Berlin auf. Dort können Laborteams aus aller Welt erleben, was mit der heutigen Technologie möglich ist.“ Hier soll demonstriert werden können, wie vernetzte Labore funktionieren. Dort soll es auch möglich sein, viele Ideen und Innovationen zu testen. Der Showroom soll voraussichtlich im Sommer dieses Jahres eröffnet werden.

Quelle: Labforward

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