Wirkstoffforschung und Wirkstoffsynthese

Barbara Schick,

KI-Lösung für integrierte Wirkstoffforschung

Mithilfe von Modellen für Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen könnten Systeme bisher unbekannte Erkenntnisse aus riesigen Datensätzen gewinnen. Merck stellt mit „AIDDISON™“ eine Software für die Wirkstoffforschung vor. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um die erste Software-as-a-Service-Plattform, die die Lücke zwischen virtuellem Moleküldesign und realer Herstellbarkeit durch die Integration der Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) der SynthiaTM-Retrosynthese-Software schließt.

Sie kombiniert generative künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und computergestütztes Wirkstoffdesign mit dem Ziel, den Entwicklungsprozess von Arzneimitteln zu beschleunigen. Aiddison wurde mit experimentell validierten Datensätzen aus der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung aus mehr als zwei Jahrzehnten trainiert. Die Software ist in der Lage, aus mehr als 60 Milliarden Möglichkeiten die Substanzen zu identifizieren, die wesentliche Eigenschaften eines erfolgversprechenden Wirkstoffs aufweisen, wie z. B. Nicht-Toxizität, Löslichkeit und Stabilität im Körper. Daraufhin schlägt die Plattform die bestmöglichen Synthesewege für diese Wirkstoffe vor.

© Merck

„Mit unserer Plattform können Labore auf generative KI zurückgreifen, um die am besten geeigneten wirkstoffähnlichen Moleküle in einem enormen chemischen Spektrum zu identifizieren. Auf diese Weise lässt sich der optimale chemische Syntheseweg für die möglichst nachhaltige Entwicklung eines Zielmoleküls sicherstellen“, so Karen Madden, Chief Technology Officer im Unternehmensbereich Life Science von Merck.

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Quelle: Merck

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