Proben mit Lagerort eindeutig identifizieren

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Ein LIMS ist nur so gut wie seine Einbettung in die tägliche Arbeit im Labor. Eine gut funktionierende und intuitive Einbindung der Arbeitsschritte, der verwendeten Geräte wie auch eine eindeutige Identifikation und Lagerung der Proben sind essentiell.
Die CryoStorage Vials können mit drei Codierungen zur Proben-ID versehen werden. © Eppendorf

Wer jemals den Wert seiner im Ultratiefkühlgerät gelagerten Proben überschlagen hat, wird nicht schlecht gestaunt haben: Ausgehend von einem Durchschnittswert von 10 Euro pro Gefäß kommt man leicht auf 500 000 Euro Gesamtwert. In anderen Worten: Der Gefrierschrank ist eine wahre Schatztruhe. Und wer seine Schätze sicher lagern, einfach identifizieren und problemlos erreichen möchte, wird eine sorgfältige Probenkennzeichnung und eine Dokumentation der Probenverwendung schätzen.

Ein zuverlässiges Beschriften von Proben ist jedoch ein mühsames und zeitaufwändiges Unterfangen, denn um das Erkennen und Lesen so einfach wie möglich zu gestalten, empfiehlt sich eine klare und eindeutige Probenbeschriftung. Im wahren Leben findet man jedoch häufig auch Gefäße im Gefrierschrank, die entweder nicht gekennzeichnet sind oder deren Beschriftung unleserlich ist.

Hier kann die smarte Beschriftung der Probengefäße die Lösung für eine sichere Identifikation und letztendlich für zuverlässige Ergebnisse sein. Mit Schrift bedruckte Etiketten auf Gefäßen stellen die Mindestvoraussetzung für eindeutige Lesbarkeit dar. Barcodes gehen einen Schritt weiter in Richtung der schnellen und sicheren Probenidentifikation. Eppendorf hat das SafeCode System entwickelt, mit dem vorbeschriftete Verbrauchsartikel zum sofortigen Einsatz im Gefrierschrank bereit sind. Die Proben sind durch eine dauerhafte und zuverlässige Beschriftung sicher identifizierbar. Die zugehörigen sog. CryoStorage Vials sind mit drei Codierungen versehen: ein Datamatrix-Code, ein Strichcode und ein normal lesbarer Code – alle mit dem gleichen Inhalt: der Proben-ID. Die Vials sind jeweils zu 48 bzw. zu 96 Stück in Racks vorgepackt.

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Den Lagerort dokumentieren

Der RackScan exportiert die ausgelesenen Proben-Codes für die weitere Verwendung. © Eppendorf

Der erste Schritt ist vollbracht: Die Proben sind schnell und gut lesbar beschriftet. Nun gilt es die nächste Hürde zu überwinden: die Dokumentation zur Lagerung. Hierbei ist es notwendig, die Proben sicher, aber doch zugänglich zu verwahren; und auch die Kollegen müssen in der Lage sein, die gewünschten Proben zu finden. Eine Möglichkeit besteht darin, alle Proben in einem Rack mit CryoStorage-Vials gleichzeitig zu scannen. Das RackScan-Gerät für Datamatrix-kodierte Proben ist ein Plug-in-System, das das Auslesen von mehr als einer Probe deutlich vereinfacht. Der RackScan exportiert die ausgelesenen Proben-Codes für die weitere Verwendung. Bei Nutzung der digitalen Labordokumentationslösungen von Eppendorf, der eLabinventory und der eLabjournal® Software, kann die Weiterverarbeitung automatisch erfolgen.

Proben, versehen mit spezifischen Daten wie Namen, Datum, Konzentration und Menge, werden in elektronischen Strukturen organisiert – statt in Papierlisten und -tabellen – und der Anwender kann sich dann von der Software eine Lagerposition im Gefrierschrank vorschlagen lassen. Das erleichtert nicht nur die Dokumentation, sondern hilft auch den Gefrierschrank effizient zu nutzen. Werden später Informationen zu einer bestimmten Probe benötigt, greift die eLab Datenbank (basierend auf dem SafeCode auf dem Vial) automatisch auf ergänzende Dokumente zu: Zertifikate, technische Zeichnungen, Beschreibungen, Bestellnummern – alles wird der jeweiligen Probe in eLAB zugeordnet.

Anstelle die tägliche Arbeit im Labor in Laborbüchern aus Papier zu dokumentieren, können Forschungsergebnisse heute digital, z. B. im eLABJournal Electronic Lab Notebook hinterlegt werden. Neben der Dokumentation werden Organisation, Recherche und Archivierung der darin gesammelten Daten erleichtert – und alle Daten können in LIMS exportiert werden.

Weitere Informationen

  • zur digitalen Probenverwaltung: www.elabinventory.com/eppendorf
  • zur digitalen Dokumentation der Arbeitsschritte: www.elabjournal.com/eppendorf

Quelle: Eppendorf

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