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MikroskopieDiese Mikroskope bringen Licht in die Echtzeit-FRAP

Olympus stellt das cell^frap-Modul für das Lebendzell-Bildaufnahme- und Manipulationssystem xcellence vor, das Techniken wie FRAP (Fluorescence Recovery After Photobleaching), iFRAP (inverses FRAP), FLIP (Fluorescence Loss In Photobleaching) und FLAP (Fluorescence Loss After Photobleaching) ermöglicht. Das cell^frap-System eignet sich außerdem hervorragend für komplexere Verfahren wie Fotokonversion, Fotoaktivierung, Pattern Bleaching, Laserschneiden und Laser-Trapping. Das Modul verfügt über ein spezielles Lasersystem und einen eigenen Strahlengang, wodurch wirklich simultane Bildgebung und Fotomanipulation möglich ist. Diese anspruchsvollen Techniken sind über die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche der xcellence-Software ganz einfach zu steuern.

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Mikroskopie: Diese Mikroskope bringen Licht in die Echtzeit-FRAP

Das cell^frap-Modul wird über einen separaten Strahlengang in das Mikroskop eingefügt und kann zwei getrennte Laserlinien oder einen Laser-Combiner aufnehmen. Auf diese Weise werden simultane Bildgebung und Fotomanipulation und die Kombination von FRAP mit Epifluoreszenz, TIRFM und Spinning-Disk-Techniken möglich. Da nur ein festgelegter Bereich untersucht wird, bietet das System unerreichte Geschwindigkeit und Präzision. Es erreicht eine Bleichungsrate, die Standardmethoden um das Zehnfache übersteigt, und auch mehrere separate Bereiche innerhalb desselben Bildausschnitts werden sehr schnell gebleicht. Damit lassen sich Experimente sehr rasch durchführen und komplexe Protokolle erstellen, welche die Untersuchung mehrerer Zielbereiche vorsehen. Eine intelligente, Hardware-basierte Synchronisation erlaubt den Wechsel zwischen Bleichung und Bildgebung innerhalb von Mikrosekunden, d.h. die ersten Bilder können bereits 150 µs nach Ende des FRAP-Experiments erstellt werden. Das System liefert somit genaue quantitative Daten und qualitativ hochwertige Bildaufnahmen.

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Dank vollständiger Software-Steuerung können grundlegende FRAP-, FLIP- und Foto-Switching-Techniken auf Knopfdruck durchgeführt werden. Die Funktion „Fire on Click“ erlaubt manuelles Auslösen des FRAP-Lasers per Mausklick für Zeitrafferaufnahmen. Komplexere Analysen, beispielsweise unter Anwendung von „Pattern Bleaching“, können über die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche ganz einfach konfiguriert werden. Der brechungslimitierte Spotdurchmesser des Lasers ermöglicht präzises und punktgenaues Bleichen selbst kleinster Strukturen. Dieser Aufbau erlaubt auch den Einsatz gepulster Laser zum Schneiden von Zellbestandteilen unter gleichzeitiger Sichtkontrolle des Objekts. Dadurch besteht die Möglichkeit, aussagekräftige Funktionsanalysen durchzuführen.

Bei den xcellence-Systemen von Olympus handelt es sich um eine neue Reihe höchst vielseitiger Forschungsmikroskope der Spitzenklasse, die für anspruchsvolle Bildgebungs- und Manipulationstechniken mit lebenden Zellen entwickelt wurden. Dazu zählen Hochgeschwindigkeits-Imaging in Echtzeit, TIRFM und HILO (cell^tirf) und Fotokontrolle wie FRAP, FLIP und Fotoaktivierung (cell^frap). Dank der technisch ausgereiften Funktionen erlauben xcellence-Systeme die fortschrittlichsten Fluoreszenz-Imaging-Techniken und setzen damit neue Maßstäbe für die optische Bildgebung. Die Systeme werden von einem neuartigen, Unix-basierten Controller gesteuert, der extrem schnelles Komponenten-Management und die schnellste derzeit mögliche Datenerfassung ermöglicht. Ein Bestandteil der intuitiven xcellence-Software ist der Experiment-Manager, ein einfach zu bedienendes Planungs- und Ausführungstool, mit dem sich Experimente mittels „Drag-and-Drop“ erstellen lassen. Mit Schwerpunkt auf Flexibilität und Geschwindigkeit bietet die xcellence-Serie eine umfangreiche und leistungsstarke Lösung für das anspruchsvolle Zell-Imaging.

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