
Muster von Wellen und Ameisenstraßen
LMU-Physiker haben bei der Musterbildung von Systemen, deren Teile sich aktiv bewegen, einzigartige Phänomene entdeckt, was neue Einblicke in biologische Prozesse ermöglicht.

LMU-Physiker haben bei der Musterbildung von Systemen, deren Teile sich aktiv bewegen, einzigartige Phänomene entdeckt, was neue Einblicke in biologische Prozesse ermöglicht.

Der Veranstalter Dechema zeigte sich zufrieden: Über 3.700 Aussteller aus 55 Ländern, positive Rückmeldungen von Austellern und Besuchern und ein gut besuchtes Kongressprogramm.
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Mit Big Data zum Bundessieg bei „Jugend...
Fraunhofer IGB-Forschende sehen großes...

Forschung für die Kältetechnik
Die Valerius‐Füner‐Stiftung zeichnet Studenten im Bereich der Kältetechnik aus. In diesem Jahr wurde der „Peter Huber Preis“ auf der Achema am Stand der Peter Huber Kältemaschinenbau AG verliehen.
Chemiker der Universität Leipzig haben eine neue Methode zur Herstellung großer biologisch-aktiver Substanzen in lebenden Zellen entwickelt. Dabei werden menschliche Zellen nicht mehr direkt mit dem eigentlichen Wirkstoff behandelt, sondern mit zwei "Hälften" des Wirkstoffs, die sich erst in lebenden Zellen zu der gewünschten biologisch-aktiven Substanz verbinden. Dadurch könnte man Wirkstoffe therapeutisch nutzen, die zu groß sind, um durch Zellwände zu schlüpfen.

Herausforderungen der Digitalisierung
Die diesjährige Veranstaltung „perspectives“ von Infraserv Höchst, die im Rahmen der Achema auf dem Frankfurter Messegelände stattfand, betrachtete die Herausforderungen der Digitalisierung bei Vorträgen und in Diskussionsrunden.

Forschungserfolg in der Chemie
Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist es gelungen, eine seit fast 50 Jahren bestehende Herausforderung der synthetischen Elektrochemie zu meistern.
Der gemeinnützige Verein Mukoviszidose e.V. mit Sitz in Bonn hat vier neue Forschungsprojekte mit einer gesamten Fördersumme von 490 000 Euro bewilligt. Drei der vier Projekte beschäftigen sich mit mikrobiologischen Fragestellungen. Unter anderem wird in einem Projekt untersucht, wie Antibiotika-Resistenzen beim Erreger Staphylococcus aureus entstehen.

Viele neurodegenerative Erkrankungen wie auch die Alzheimer-Demenz werden durch die Verklumpung von bestimmten Eiweißmolekülen (Proteinen) ausgelöst. Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben zusammen mit Kollegen aus den USA festgestellt, dass sich die giftigen kleinen Oligomere gegen ihren eigenen Abbau schützen und somit länger toxisch wirken können.
Die Forschergruppe zum Thema "Integrierte chemische Mikrolaboratorien" der Universität Leipzig ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um drei Jahre bis Juli 2021 verlängert worden. Mit einer Fördersumme von mehr als zwei Millionen Euro kann nun die Untersuchung des chemischen Mikrokosmos fortgeführt werden.

Ein Team der TU Wien konnte mit Hilfe weiterentwickelter Analysemethoden zeigen, dass Wassermoleküle komplizierte brückenartige Strukturen bilden, wenn sie sich an Oberflächen anlagern.

Bildgebende Massenspektrometrie
Insgesamt 200 000 Euro Fördergeld gehen an das Ausgründungsprojekt Theraselect. Grundlage ist ein Verfahren der bildgebenden Massenspektrometrie, das Tausende von Molekülen in Gewebeproben sichtbar macht. Jeweils die Hälfte des Fördergeldes tragen die Helmholtz-Gemeinschaft und das Helmholtz Zentrum München, aus dem das geplante Spin Off hervorgeht.

Forschung in der Strukturbiologie
Der Strukturbiologe Dr. Christoph Engel, Institut für Biochemie, Genetik und Mikrobiologie der Universität Regensburg, wurde mit dem internationalen „Bayer Early Excellence in Science Award“ in der Kategorie Biologie für seine Strukturuntersuchungen zur Aufklärung der molekularen Mechanismen der Synthese ribosomaler RNA ausgezeichnet.

Biologie-Studenten der TU Darmstadt haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam des Lawrence Berkeley National Laboratorys ein innovatives Verfahren zur enzymatischen Synthese neuer DNA-Sequenzen entwickelt. Damit setzten sie eine seit Jahrzehnten diskutierte Idee in die Tat um.
Multiresistente Bakterien bekämpfen
Forscher der TU Berlin haben - zusammen mit einem Partner, der französischen Firma Deinove - eine neue Klasse von Lipopeptid-Antibiotika entdeckt, die vielversprechende Aktivitäten gegen multiresistente Bakterien aufweist.

Forscher stellten mittels Massenspektrometrie Veränderungen der Protein-Phosphorylierungsmuster in fünf verschiedenen Regionen des Gehirns fest und ordneten sie den erwünschten und unerwünschten Wirkungen einer Opioidbehandlung zu.

Forschungsarbeiten zur Immunabwehr
Zum 23. Mal hat das Hamburger Life-Sciences-Unternehmen Eppendorf seinen Forschungspreis vergeben. Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Reinhard Jahn erkor Prof. Dr. Andrea Ablasser, Assistant Professor am Swiss Federal Institute of Technology, Lausanne, Schweiz, zur Gewinnerin des Eppendorf Award for Young European Investigators 2018.
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) hat am 15.06.2018 ein neues Präsidium gewählt und eine neue Satzung beschlossen.

Suche nach Universal-Grippeimpfstoffen
Grippeimpfstoffe enthalten Antigene der Virusoberflächenproteine Hämagglutinin und Neuraminidase. Bislang stand vor allem Hämagglutinin für den Impfschutz und daher bei der Zusammensetzung der Influenzaimpfstoffe im Fokus. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben aufgezeigt, dass sich Neuraminidase besser als bisher angenommen als Bestandteil von Grippeimpfstoffen eignen könnte.

Forschende der ETH Zürich und der EPFL haben einen neuen Fettzelltyp entdeckt, der das Wachstum neuer Fettzellen unterdrückt.

Mit Mikroelektroden können elektrische Signale direkt am Gehirn oder Herz gemessen werden. Für solche Anwendungen werden jedoch weiche Materialien benötigt, auf denen die Elektroden bislang nur mit großem Aufwand angebracht werden konnten. Einem Forschungsteam ist es jetzt gelungen, diese direkt auf weiche Oberflächen zu drucken.