Neue Verordnung

Uran im Trinkwasser

Vielerorts ist Uran in kleinsten Mengen in Leitungs- und Mineralwässern enthalten. Aufgrund der subchronischen Toxizität des Urans wird schon seit geraumer Zeit die Einführung eines Grenzwertes für Trink- und Mineralwässer gefordert. Am 01. November tritt nun eine Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft, welche unter anderem einen Uran-Grenzwert von 10 µg/l festlegt. Mineralwasser, das als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben wird, darf ab 01.11.2011 nicht mehr als 2 µg/l Uran enthalten.

Um Uran im Spurenbereich exakt quantifizieren zu können, sind im Allgemeinen recht aufwendige und teure Analysenverfahren wie die ICP-MS erforderlich. Mit dem VA Computrace 797 von Metrohm lässt sich hingegen gelöstes Uran voltammetrisch in Form von U(VI) einfach und kostengünstig bestimmen. Dieses Verfahren arbeitet ebenso genau wie gängige ICP-MS-Verfahren.

Das AdCSV-Verfahren (Adsorptive Cathodic Stripping Voltammetry) beruht auf der Komplexierung von U(VI) mit Chloranilsäure. Es lassen sich so Urangehalte bis in den ng/l-Bereich quantitativ erfassen. Dieses voltammetrische Messverfahren ist in der seit 2009 gültigen DIN-Norm 38406-17 festgelegt. Die voltammetrische Bestimmung von Uran kann somit als allgemein anerkanntes Verfahren in der täglichen Praxis genutzt werden.

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