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Nachhaltigkeit im Labor

Wie Arbeit im Labor nachhaltig gestaltet werden kann

Wir achten auf unseren ökologischen Fußabdruck, vermeiden Plastik und fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber wie viele Ressourcen verbrauchen wir eigentlich in unserer täglichen Arbeit im Labor?
5,5 Millionen Tonnen an Plastikabfällen entstanden 2014 in den Life Sciences Laboren weltweit. Ein -80°C-Freezer verbraucht im Schnitt soviel Energie wie ein Einfamilienhaus – oder sogar mehr. Und um einen Liter Laborwasser herzustellen, sind 3-5 Liter an Trinkwasser notwendig. Allein diese Zahlen zeigen bereits, wie es um den Ressourcenverbrauch im Labor steht. Doch was tun? Schließlich sind die Methoden etabliert, viele Geräte müssen rund um die Uhr laufen und auch Plastik lässt sich nicht einfach ersetzen.
Dabei hilft manchmal schon ein Blick auf die eigenen Routinen und Prozesse, um Verbesserungspotenziale zu heben. In diesem Vortrag lenken wir den Blick auf die Möglichkeiten, die jedes Labor hat, um nachhaltigeres Arbeiten individuell umzusetzen. Als Tool dafür dient die Ecomapping-Methode, mit deren Hilfe jedes Labor seine Verbesserungspotenziale identifizieren und seinen eigenen Aktionsplan für nachhaltiges Arbeiten erstellen kann. Best practice-Beispiele geben zusätzliche Impulse, wie man im Labor umweltfreundlicher, ressourceneffizienter und nachhaltiger arbeiten kann.
Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt, Inhaberin | NIUB-Nachhaltigkeitsberatung