Analysen mit diskreten Analysatoren durchführen

Barbara Schick,

Reagenzien für die Wasseranalytik

Bei "Inorganic Ventures" wurden gebrauchsfertige Analysereagenzien für diskrete Analysatoren entwickelt. Über das Unternehmen Spetec sind verschiedene Standardösungen erhältlich.

Diskrete Analysatoren, integrierte Mess-Plattformen, finden häufig ihren Einsatz in der Analyse von Flüssigkeiten (Bier, Wein, Saft, Trinkwasser, Abwasser, Brauchwasser), da mit ihnen zahlreiche Analyten bestimmt werden können, die zur Beurteilung der Wasser- und Produktqualität unerlässlich sind. In der Wasseranalytik beispielsweise können mit solchen Systemen automatisierte Boden-, Trinkwasser-, Abwasser- und Fäkalienanalysen durchgeführt werden – konform mit Normen von ASTM, ISO und DIN. Die Probenvorbereitung ist i. d. R. nicht aufwendig. Sobald die Proben und die vorgemischten, gebrauchsfertigen Reagenzien in das Gerät gegeben wurden, erledigen automatisierte Analysenabläufe alle weiteren Arbeitsschritte.

© Spetec

Die Herstellung der notwenigen Chemikalien für die einzelnen Analyten ist häufig sehr komplex, arbeitsintensiv und oft müssen die selbst hergestellten Lösungen sofort verbraucht werden, da sie nur für kurze Zeit haltbar sind. Das amerikanische Unternehmen "Inorganic Ventures" hat gebrauchsfertige Analysereagenzien für diskrete Analysatoren entwickelt. Die Reagenzien sind gebrauchsfertig abgefüllt in 500-ml-LDPE-Flaschen, die in TCT-Beuteln verpackt sind (diese aluminiumbeschichteten Beutel reduzieren die Verdunstung). Nach Anbruch der Flaschen sollten die Reagenzien im Laufe von sechs Monaten aufgebraucht werden. Zurzeit sind die Untersuchungen von vier Parametern (Chlorid, Sulfat, Phosphat und Ammonium) mittels der "Discrete Analyzer-Reagenzien" möglich. Vertrieb dieser Standards in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernimmt das Unternehmen Spetec.

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Quelle: Spetec

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