LABO April 2010 43 Labortechnik ?? 11 ? LABOOBAL Federelement zur Lagerung des Steuergeräts am Retarder Federelemente ?? 93 ? Dr.
Werner Röhrs, Sonthofen, Tel.
08321/614-0, Fax 614-139, www.roehrs.de Die Technische Heraus- forderung: Im Rahmen der Neuent- wicklung eines Retarders war es erforderlich, das hierfür notwendige Steuergerät auf dem Retarder zu positionie- ren.
Die Schwingungen des Retarders wirkten sich aller- dings negativ auf die Lebens- dauer des Steuergerätes aus.
Eine Lagerung durch Federe- lemente aus Gummi konnte die Anforderung zur Schwin- gungsentkopplung nicht er- füllen.
Die Röhrs-Lösung: Ingenieure des Unter- nehmens meisterten diese Herausforderung mit einem Federelement aus Edelstahl, welches unabhängig von der Temperatur eine konstante Federrate aufweist.
Dieses Ele- ment besteht aus zwei Röhrs Federtellern mit Anschluss- gewinde M6 und einer Röhrs Flachdrahtfeder, die fest mit- einander verbunden sind.
Die Vorteile: • Beliebige Einbaulage: Feder- element lässt sich auf Druck und Zug beanspruchen.
• Geringe Kosten: Schleifen der Feder nicht erforder- lich.
• Kompakte Bauweise.
• Große Widerstandsfähig- keit gegen Witterungs- und Temperatureinfl üsse.
Neuer fl exibler Dornbiegeprüfer Dornbiegeprüfer 266 S ?? 120 ? ERICHSEN, Hemer, Tel.
02372/9683-0, Fax 6430, www.erichsen.de Die Dornbiegeprüfung ist eine verbreitete Prüfmethode zur Beurteilung der Dehnbar- keit und Haftfestigkeit von Beschichtungen bei Biege- beanspruchung.
Bei der Prü- fung mit dem zylindrischen Dornbiegeprüfer wird der größte Zylinderdurchmesser bestimmt, bei dem die Be- schichtung nach dem Biegen über den jeweiligen Zylinder Risse aufweist oder abblät- tert.
Die einschlägigen Nor- men dieser Prüfung lauten EN ISO 1519, EN 13523-7 und ASTM D 522.
Der zylindrische Dornbiege- prüfer 266 S ist ein kompaktes und robustes Drehhebelgerät, in dem Proben bis zu einer Breite von 100 mm und einer Blechdicke zwischen 0,3 und 1 mm geprüft werden können.
Die zylindrischen Biegedorne sind aus rostfreiem Stahl ge- fertigt.
Dorne mit kleinen Durchmesser (2…4 mm) wur- den neu konstruiert, so dass auch bei geringen Durchmes- sern genügend Steifi gkeit ge- geben ist.
Um 100 mm Blech komfortabel, d.h.
ohne gro- ßen Kraftaufwand, zu prüfen, wurde ein ausreichend langer Drehhebel berücksichtigt.
Auch kleinere Blechbreiten können problemlos geprüft werden, es ist nicht mehr nö- tig mehrere (kleinere) Dorn- biegeprüfgeräte zu verwen- den.
Zum Lieferumfang gehö- ren ein Kunststoffkoffer und 14 Biegedorne (Ø 2…32 mm).
Das Prüfgerät und die Dorne können so komfortabel trans- portiert bzw.
gelagert wer- den.
Optimierung durch Katalysatortests Hochdruckreaktor MidiClave ?? 133 ? C3, Haar, Tel.
089/45600670, Fax 45600680, www.c3-analysentechnik.de Wer heute in der Chemie die Optimierung der Prozesspa- rameter oder auch ressour- censchonende Entwicklungen neuer Verfahrenswege voran- treibt, kann oftmals auf Kata- lysatoren nicht verzichten.
Da die Anwendungsfelder meist sehr vielschichtig sind, wie z.B.
die Untersuchung der Re- aktionskinetik oder spezielle Synthesen, eignet sich hierzu am Besten ein Hochdruckre- aktor wie der MidiClave von BuechiGlasUster.
Die Betriebsbedingungen von bis zu 200 bar sowie einer Temperatur von 300 °C für ein Probenvolumen von 0,1...1,0 l machen diesen Reaktor zu einem idealen Katalysator- Test-Reaktor.
Als Material kann der Anwender zwischen einigen Standardlegierungen (316L) und Sondermaterialien wie Titan, Tantal oder Hastel- loy C 22 wählen.
Der Einsatz von Wasserstoff oder anderen Aktivgasen ist natürlich ohne weiteres mög- lich und lässt sich durch eige- ne Gasdosier- einheiten auch optimal steuern.
Die Peripherie- und Zubehörge- räte wie z.B.
der kraftvolle Ma- gnetantrieb Cyclone 075, das optionale Bodenventil, das Probenentnahmesystem, die Dosierbüretten oder die ver- schiedenen Katalysatorkörbe ermöglichen ein exaktes und zielorientiertes Arbeiten.
Der auf Wunsch in die Lösung herabfallende Katalysator- korb („falling basket“) oder die Druckbüretten zeigen sowohl in der hetero- genen als auch in der homogenen Katalyse gute Möglichkeiten, Katalysatoren im Hinblick auf ihre Wirkung und Kinetik zu un- tersuchen.
Die Temperierung des kleinen Katalysator-Test- Reaktors ist wahlweise durch einen Thermostaten oder durch die direkte Elektrohei- zung möglich.
Die Befüllung und Reinigung des Reaktors lassen sich dank Schnellver- schluss und Liftsystem anwen- derfreundlich durchführen.
Auf Anfrage sind Einsätze aus PTFE, PEEK oder anderen Werkstoffen erhältlich.