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Micro-Components, Mikrofluidik-2011 Begriffe für die Mikroverfahrenstechnik Dreisprachig: Begriffe für die MikroverfahrenstechnikDie chemische Mikroverfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Entwicklung, Fertigung und Anwendung miniaturisierter chemischer Apparate. Mikroreaktoren öffnen die Tür für eine klein dimensionierte, vor Ort und nach Bedarf erfolgende Produktion von schwierigen Substanzen zu geringeren Kosten und mit einem niedrigeren Risiko im Vergleich zu konventionellen Methoden. Noch stellen mikroverfahrenstechnische An- lagen Unikate dar, die jeweils für den einzelnen Herstellungsprozess entwickelt, konstruiert und gebaut werden. Die schnellere Verbreitung und Anwendung der Mikroverfahrenstechnik in der chemischen und pharmazeutischen Industrie benötigt effiziente Kommunikation zwischen Forschern, Entwicklern, Herstellern und Anwendern in unterschiedlichen Ländern. Dies setzt die Verwendung in mehreren Sprachen einheitlich verstandener Begriffe voraus.
 Aus diesen Gründen wurde im Rahmen eines durch das BMWi geförderten Projekts eine dreisprachige Terminologienorm erarbeitet. Die Ausarbeitung der Begriffe erfolgte im Gemeinschaftsausschuss „Mikroverfahrenstechnik“ der beiden DIN Normenausschüsse „Laborgeräte und Laboreinrichtungen“ (FNLa) und „Chemischer Apparatebau“ (FNCA). Die Norm kann im Beuth-Verlag (www.beuth.de) bezogen werden. DIN EN ISO 10991 ist 2010 neu erschienen und legt Begriffe für die Mikroverfahrenstechnik fest, die in Chemie, Pharmazie, Biotechnologie und Lebensmitteltechnik verwendet werden. Im Einzelnen werden allgemein in der chemischen Mikroverfahrenstechnik verwendete Benennungen mit ihren Definitionen in Deutsch, Englisch und Französisch niedergelegt; des Weiteren finden sich Begriffe zu Komponenten und Schnittstellen der Mikroverfahrenstechnik. Die Begriffe dienen auch zur Abgrenzung der „chemischen“ Mikroverfahrenstechnik gegenüber verwandten Technik- und Wissenschaftsgebieten wie der Mikrosystemtechnik in Maschinenbau und Elektrotechnik oder der Nanotechnologie. Weitere Informationen auch unter http://www.fnla.din.de. Dr. Burkhard Winter Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von LABO online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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