
Mikroplastik in Kläranlagen bestimmen
Ein österreichisches Forschungsteam hat eine praxistaugliche Methodik entwickelt, um Mikroplastik im Zu- und Ablauf von Kläranlagen zuverlässig bestimmen zu können.

Ein österreichisches Forschungsteam hat eine praxistaugliche Methodik entwickelt, um Mikroplastik im Zu- und Ablauf von Kläranlagen zuverlässig bestimmen zu können.

Antibiotikaresistenzen in Badeseen
Wie sauber sind unsere Gewässer wirklich? Was Forschende entdeckt haben, stellt vertraute Vorstellungen von „sauberem Wasser“ auf den Prüfstand und wirft spannende Fragen für Umwelt, Gesundheit und den Umgang mit unseren Wasserressourcen auf.

Kurzkettige PFAS effizient zerstören
UFZ-Forschende entwickeln ein zweistufiges elektrochemisches Verfahren zur Entfernung und Zerstörung von PFBA aus Wasser. Die Methode ermögliche eine effiziente, energiearme und vor Ort einsetzbare Reinigung kurzkettiger PFAS aus Grund- und Trinkwasser.

Wie Mikroben im Plastikmeer überleben
Kunststoffteilchen in Ozeanen sind ein globales Umweltproblem, doch sie bilden zugleich neue Lebensräume. Welche ökologische Rolle spielt die Plastisphäre für Mikroorganismen in den Ozeanen? Forschende des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Geomar suchen nach Antworten.
In einem Umweltlabor wurde Funktionalität...
Im Umweltlabor der Stadtentwässerung Schweinfurt zeigt sich, wie durchdachte Architektur, funktionale Einrichtung und robuste Materialien zu messbar besseren Arbeitsbedingungen führen.

Messtechnik für Labor und Umwelt
Endress+Hauser stellt auf der IFAT unter anderem Lösungen für Labore, die Echtzeit-Messungen von Nitrat, Phosphor und Feststoffen ermöglichen – für sichere Trinkwasser- und Abwasseranalysen.

Für Labor- und Analytikfachleute bietet die IFAT Munich 2026 (4.–7. Mai) einen praxisnahen Überblick über die aktuellen Herausforderungen der kommunalen Wasserwirtschaft.

Eine repräsentative Umfrage der IFAT Munich 2026 zeigt: 63 % der Deutschen halten die Wasserversorgung für schlecht vorbereitet. Sorge vor Sabotage, Cyberangriffen und Extremwetter. Experten betonen Resilienz kritischer Infrastruktur.

Belasten Kläranlagen das Klima?
Forschende haben in Kläranlagen eine neue Art endosymbiotischer Bakterien entdeckt, die zwar Abwasser reinigen, aber dabei auch Treibhausgase erzeugen. Die Bakterien leben in Einzellern und unterstützen deren Energiegewinnung. Eine neu identifizierte Art produziert sogar das starke Treibhausgas Lachgas, anstatt es abzubauen.

Betrachtung anhand einer Datenanalyse...
Für weniger als 1 % der potenziell umweltschädlichen Chemikalien liegen Messwerte aus Gewässern vor. Eine Studie der RPTU Kaiserslautern-Landau zeigt Defizite in der Umweltüberwachung und Risiken für Wasserorganismen auf.
Der Global Water Monitor Report 2025 dokumentiert weltweite Extreme im Wasserkreislauf: Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen fordern Menschenleben und verursachen immense Schäden. Experten der TU Wien und der Australian National University analysieren Ursachen, Risiken und Vorsorge.

Chemikalienrisiken in Gewässern
Für die Bewertung von mit Chemikalien verbundenen Risiken in Süßwasserökosystemen liegen recht wenige Daten vor. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz möchten Forschende der federführenden RPTU gemeinsam mit der University of California diese Wissenslücken schließen. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt AI4ChemRisk mit sechs Millionen Euro.

Die dreimonatige Bewerbungsphase für den Mülheim Water Award startet. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Projekte aus der praxisorientierten Forschung und Entwicklung sowie innovative Konzepte zur Verbesserung der Wasseranalytik und Trinkwasserversorgung aus.

Bundesanstalt für Gewässerkunde unter neuer...
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) wird nun von Dirk Schwardmann geleitet.

Ein Thüringer Forschungsverbund arbeitet an der Entwicklung einer neuartigen Sensorik zur Überwachung von Mikroschadstoffen im Abwasser.

Mikroplastik in Kläranlagen lässt sich mit Ozon abbauen. Doch dabei entstehen winzige Nanopartikel, die weiter ins Wasser gelangen. Forschende der Uni Graz zeigen Risiken für Umwelt und Gesundheit.
Die membraPure GmbH stellt ein Gerät zur kontinuierlichen Überwachung des organischen Kohlenstoffs (TOC) in Rein- und Reinstwasser vor - den "miniTOC² Analyzer". Präzision, modulare Optionen und niedriger Wasserverbrauch stehen im Fokus.
Mikrobielle Polymere für Biokunststoffe
Im Projekt "KoalAplan" gewinnen Forschende des Fraunhofer IGB aus kommunalem Abwasser Ammonium, Wasserstoff und PHA für biobasierte, abbaubare Kunststoffe. Ein Beitrag zur Ressourcennutzung und Klimaneutralität.
Ein Ansatz für kontinuierliches...
Die Kombination aus Impedanzspektroskopie und Machine Learning ermöglicht eine kontinuierliche Inline-Analytik von Mikroplastik in Gewässern. MLEIS liefert Echtzeitdaten zu Menge, Größe und Materialzusammensetzung und schafft die Basis für automatisiertes Umweltmonitoring.