
Mit Bakterien zu klimaneutralen Kunststoffen und Kosmetika?
Im Projekt CarboNcare möchten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Bakterien entwickeln, die aus nachhaltigem Methanol wichtige chemische Ausgangsstoffe herstellen können.

Im Projekt CarboNcare möchten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Bakterien entwickeln, die aus nachhaltigem Methanol wichtige chemische Ausgangsstoffe herstellen können.

Forschende wollen in einem EU-Projekt aus industriellen Emissionen neue Chemikalien gewinnen und damit einen Schritt in Richtung klimaneutrale Produktion machen.
Aktuelle TOP 5
Methode für das Design künstlicher Proteine
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Zahlen zum Chemiestudium und zum Berufseinstieg promovierter Chemiker und Chemikerinnen erhoben und ausgewertet. Sie stellt die Ergebnisse aktuell in ihrer „Statistik der Chemiestudiengänge 2025“ vor.
Ein interdisziplinäres Team hat ein KI-Tool entwickelt, das aus den Rohdaten spektroskopischer Messungen passende Molekülstrukturen vorschlägt und deren Plausibilität bewertet. Dieses System ist offen zugänglich.

Die Polyamid GmbH, erst im April als Auffanggesellschaft für das insolvente Chemiewerk Domo Caproleuna gegründet, hat erneut Insolvenz angemeldet – ausgelöst durch massiv gestiegene Rohstoffpreise. Geschäftsführer Christof Günther und Energieminister Armin Willingmann zeigen sich dennoch zuversichtlich.

Moleküle umschreiben statt neu bauen
Chemikerinnen und Chemiker der Universität Wien entwickeln eine Methode zur gezielten Modifikation von N-Methylaminen mit Potenzial für die Wirkstoffforschung.

Recyclingfähig und bei niedriger Temperatur...

Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon haben eine vollständig recycelbare Tinte für den 3D-Druck entwickelt.

Centenary Prize for Chemistry and...
Prof. Dr. Matthias Drieß von der TU Bertlin erhält den „Centenary Prize for Chemistry and Communication“ der britischen Royal Society of Chemistry (RSC). Die Fachgesellschaft würdigt damit seine bahnbrechenden Arbeiten in der Chemie sowie sein Engagement in der Wissenschaftskommunikation.
Fluid-, Filter- und Kunststofftechnik
Vom Anbieter für Biochemieprodukte zum breit aufgestellten Spezialisten für Fluid-, Filter- und Kunststofftechnik: Dr. Peter Reichelt, Geschäftsführer von RCT Reichelt Chemietechnik in Heidelberg, erläutert im Interview, wie sich Sortiment, Vertrieb und Marktanforderungen in fast fünf Jahrzehnten verändert haben.

In der "Strategischen Forschungsagenda zu neuartigen Materialien" stellen die für den Schutz von Mensch und Umwelt zuständigen deutschen Bundesbehörden den Forschungsbedarf aus regulatorischer Sicht dar.

Sicherheitsverhalten von Batterietypen...
Teams der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik (EMI) und der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) haben gemeinsam untersucht, wie sicher Natrium-Ionen-Batterien sind.

Um Lithium und andere Rohstoffe aus Batterien zurückzugewinnen, müssen verschiedene Dinge – von der Batterierücknahme bis zum Recycling – Hand in Hand funktionieren. Vor diesem Hintergrund forschen und kooperieren Teams im Projekt "MoLIBity".

Lithium-Eisenphosphat-Kathoden herstellen
Im Hinblick auf die Herstellung umweltfreundlicher Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Kathoden haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA unterschiedliche Dispergierverfahren und deren Einfluss auf die Eigenschaften der Suspension, die Elektrodenmorphologie und die Batterieleistung untersucht.

Auszeichnung für Nachwuchsforschende
Den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und damit ein Preisgeld von jeweils 200 000 Euro erhalten in diesem Jahr drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. Alex J. Plajer von der Universität Bayreuth.
Lithium, Kobalt und Nickel sind gefragt. Ein elektrochemisches Verfahren soll helfen, knappe Rohstoffe beim Recycling von Batterien zurückzugewinnen.

Für neue Einblicke in Batteriezellen
Am Batterieforschungszentrum MEET in Münster wurden mit zwei hochmodernen Geräten weitere Analysemöglichkeiten von Batteriezellen geschaffen.

Bewerbungen noch bis Mitte Juni möglich
Die Fachsektion Bildung und Innovation der Dechema schreibt Hochschullehrer-Nachwuchspreise für Biotechnologie, Technische Chemie und Verfahrenstechnik aus.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie die Struktur von Wasser und thermodynamische Entropie das Haftverhalten von Ionen an Oberflächen beeinflussen – mit Bedeutung für Batterien, Brennstoffzellen und biologische Membranen.