
Mikroplastik in Kläranlagen bestimmen
Ein österreichisches Forschungsteam hat eine praxistaugliche Methodik entwickelt, um Mikroplastik im Zu- und Ablauf von Kläranlagen zuverlässig bestimmen zu können.

Mikroplastik in Kläranlagen lässt sich mit Ozon abbauen. Doch dabei entstehen winzige Nanopartikel, die weiter ins Wasser gelangen. Forschende der Uni Graz zeigen Risiken für Umwelt und Gesundheit.
Über die Bedeutung der Abwasser-Biozönose...
Die Bedeutung der Abwasser-Biozönose und mikrobiologischer Analysen in der Abwasserreinigung stellt Dr. Jiri Snaidr in seinem Artikel dar.

Biologisches und chemisches Monitoring
Forschende des Oekotoxzentrums, der Eawag und der Fachhochschule Nordwestschweiz haben eine Kombination aus biologischem und chemischem Onlinemonitoring als Frühwarnsystem auf einer kommunalen Abwasserreinigungsanlage getestet.

Projekt PharmCycle abgeschlossen
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), HAMBURG WASSER und die HAW Hamburg haben neue Verfahren zur Reinigung von Krankenhausabwasser untersucht. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die geplante Erweiterung des Hamburger Klärwerks um eine vierte Reinigungsstufe – und zeigen, wie sich auch multiresistente Keime besser zurückhalten lassen.

Was sagt uns Abwasser über die Gesundheit der Bevölkerung? Abwassermonitoring liefert Antworten – mit Daten zu Viren, Resistenzen und Spurenstoffen. Ein Blick auf Methoden, Erkenntnisse und künftige Entwicklungen.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden potenziell infektiöse Polioviren in Abwasserproben in Deutschland nachgewiesen. Es handelt sich um sogenannte VDPVs, also vakzine-abgeleitete Polioviren, die aus lebenden Impfviren stammen.
Antibiotikaresistente Bakterien sind weltweit eine Gefahr für die Gesundheit. Forschende der Eawag haben über ein Jahr das Abwasser aus sechs Kläranlagen in der Schweiz auf die Verbreitung antibiotikaresistenter Kolibakterien untersucht.
Das Forschungsteam im Geschäftsfeld Chemische Sensorik des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme hat intensiv an der Entwicklung von innovativen ionensensitiven Feldeffekttransistoren (ISFET) sowie kapazitiven Leitfähigkeitssensoren gearbeitet, die nahtlos in Umweltmesssysteme integriert werden können.

Water-i.d. bietet mit dem Gerät "ProbeBOX 1.0" eine innovative und nutzerfreundliche Möglichkeit zur Verwendung von Elektroden in der Wasseranalytik zur Messung elektrochemischer Parameter.
Abwasserreinigung über PCR-Analytik managen
In Kläranlagen spielt der biologische Stickstoffabbau eine zentrale Rolle bei der Abwasserreinigung. Bei der DyeNA Genetics GmbH wurde ein Verfahren entwickelt, das die qPCR so modifiziert, dass nur Genfragmente lebender Bakterien erkannt werden. Dies ermöglicht Kläranlagenbetreibern, die Lebendzellzahlen der aktiven Nitrifikanten und Denitrifikanten im Abwasser zu bestimmen.