Life Sciences Innovations
IgG-Charakterisierung
Üblicherweise wird zur Charakterisierung von Immunglobulin-G-Produkten die Gelelektrophorese eingesetzt. Diese Methode hat aber den Nachteil, dass sie mit viel „Handarbeit” verbunden und eine exakte Quantifizierung recht schwierig ist. Anders bei dem neuen IgG-Assay von Beckman Coulter: Er trägt die Bezeichnung ProteomeLab, lässt sich automatisieren und liefert darüber hinaus quantitative Ergebnisse.
Wie das funktioniert? Der Assay bedient sich der Kapillarelektrophorese-Technik und ist für den Betrieb auf dem Beckman Coulter Robotersystem PA8000 zur Proteincharakterisierung validiert. Das bei diesem Assay eingesetzte Gel trennt die Bestandteile des Produktes, also auch die Verunreinigungen, auf und ermöglicht somit eine Basislinientrennung nicht-glykosylierter schwerer Ketten. Der ProteomeLab-IgG-Assay lässt sich also zur automatisierten quantitativen Reinheits- bzw. Heterogenitätskontrolle von IgG-Produkten einsetzen.
Zum Assay gehört auch ein Antikörperkontroll-Reagenz, das einen festen prozentualen Anteil an Verunreinigungen enthält, die typischerweise bei der IgG-Produktion anfallen. Diese Antikörperkontrolle wird dazu verwendet, die Eignung des Assays vor der Analyse unbekannter Substanzen zu testen.









