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Reinraum- und Steriltechnik, 07-2007 Autoklaven-Serie Laboklav 55...195 Umweltfreundliche, sparsame AutoklavenSchnellrückkühlungen bei Autoklaven, in der Regel durch Umspülen der Kammer mit Wasser in einer Kühlschlange oder im Doppelmantel, verbrauchen große Mengen an teurem VE-Wasser. Es spielen jedoch nicht nur die Wassergrundkosten eine wesentliche Rolle – es müssen auch die Kosten für Regenerationsharz und/oder Stromverbrauch berücksichtigt werden.
 Für die Kühlung der neuen Autoklaven-Serie Laboklav 55...195 wird kein Extra-VE-Wasser benötigt, auch wird kein Stadtwasser vergeudet, wodurch der typische VE-Wasserverbrauch um bis zu 80 % sinkt. Zum Vergleich: Ein 80-l-Gerät herkömmlicher Bauart verbraucht für eine Beladung mit 18 1-l-Schottflaschen mit Flüssigkeit ca. 6 l VE-Wasser für die Dampferzeugung und ca. 25 l für die Rückkühlung auf 80 °C. Der Laboklav 80 M hingegen benötigt ca. 6 l für die Dampferzeugung bei einer Beladung bis zu 20 1-l-Schottflaschen und kein zusätzliches VE-Wasser für die Rückkühlung. Damit ergibt sich netto eine Ersparnis von 25 l VE-Wasser. Das entspricht 80,5 % Einsparung.
Wie gelingt diese Ersparnis? Die Wärme wird über die Doppelmantelkühlung in den integrierten Vorratstank, dieser fasst 45 l VE-Wasser, gepumpt und dient hier dem Entgasen und Vorheizen des Speisewassers, welches auch aus diesem Tank gefördert wird. Dadurch steigen die Effektivität und die Qualität des Sterilisationsprozesses. Bei Absinken des Füllstandes unter ein definiertes Niveau wird automatisch oder manuell VE-Wasser nachgefüllt. Überschüssige Wärme wird langsam an die Umgebung abgegeben. Mit dieser Art der Kühlung sind bis zu fünf Chargen Flüssigkeiten pro Tag zu schaffen, ohne dass es zu nennenswerten Verlängerungen der Rückkühlzeiten kommt. In jedem Fall bleibt eine erhebliche Einsparung an VE-Wasser und Energie.
Die Annahme, dass eine große Kammer gleichzeitig eine hohe Beladungskapazität bedeutet, ist weit verbreitet. Dies ist, gerade bei der Beladung mit Flüssigkeiten in 1-l-Flaschen, nicht immer stimmig. SHP Steriltechnik ist es gelungen, Autoklaven zu entwickeln, die in der Beladungskapazität Vorteile bieten. So wird, je kompakter das Gerät ist, nicht nur teurer Edelstahl gespart, sondern auch weniger Heizleistung erforderlich. Auch in der Kühlphase muss nur die Energiemenge abgeführt werden, die zuvor eingebracht wurde.
Der 55-l-Autoklav fasst als Standversion bis zu 20 1-l-Schottflaschen (ohne Deckel mit Alukappe) – dies ist soviel, wie in die meisten 80-l-Geräte passt. Das Gerät mit 100-l-Kammer fasst bis zu 30 1-l-Schottflaschen (mit Schraubdeckel) vertikal aufgestellt und bis zu 27 Flaschen horizontal aufgestellt. Dies ist mehr, als die meisten Geräte im Markt mit 135-l-Kammer aufnehmen können. Die Außenabmessungen der SHP-Steriltechnik-Geräte sind kompakt und so angelegt, dass es eine Breit- und eine Schmalseite gibt. Da das Bedienfeld drehbar ist, können die Autoklaven auch mit der Schmalseite voran in eine Lücke geschoben werden.
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