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OMNILAB Labormesse in BremenBild 1: Steffen Neubauer, universal Laborservice, hielt im Rahmen der ... Gelungener Start am neuen Veranstaltungsort
 Zum ersten Mal fand am 19. Mai dieses Jahres eine OMNILAB Labormesse in der Universität Bremen statt. Die umfangreiche Mischung aus fünf Fachvorträgen und 52 Ausstellern lockte über 350 Besucher aus Forschung, Wissenschaft und Industrie in das MZH (Mehrzweckhochhaus) der Universität.
Das Unternehmen OMNILAB veranstaltet in Norddeutschland seit über zehn Jahren Labormessen in Oldenburg, Hamburg, Rostock und Braunschweig. Die Universität ist ein zentraler Platz am Wissenschaftsstandort Bremen – nicht umsonst siedelten sich in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche namhafte Unternehmen im angrenzenden Technologiepark an. „Somit war die Universität der ideale Platz für unsere Labormesse, um Kunden, Wissenschaftler und Anwender zu erreichen“, so Joachim Jürgens, Geschäftsführer von OMNILAB, Bremen.
Ferner bot die umfangreiche Ausstellung der verschiedenen Hersteller zusätzlich die Möglichkeit, sich vor Ort fachkundig beraten zu lassen. Dr. Horst Ammon, Vertriebsleiter Deutschland, LAUDA Dr. R. WOBSER GMBH & CO. KG, Lauda-Königshofen, berichtete als Aussteller über die hohe Qualität der Kontakte. „Es lohnt sich zu kommen. Wir haben hier mehr Kontakte als wir im Außendienst in der Regel an einem Tag bearbeiten können.“ Dr. Ammon konnte einer Besucherin, die an der Universität Bremen arbeitet, konkret eine Problemlösung anbieten, nachdem er während der Veranstaltung kurzerhand das Gerät in ihrem Labor besichtigt hatte. Jens Brockhoff, Vertriebsleiter bei OMNILAB, bekam von zahlreichen Messebesuchern eine positive Resonanz hinsichtlich der direkten und fundierten Beratung durch die anwesenden Hersteller. Die Ausstellung in Kombination mit Vorträgen stellte eine umfassende Informationsplattform dar.
Stets ein Thema: Validierungen
Die Vortragsreihe eröffnete Steffen Neubauer, universal Laborservice GmbH, Leipzig und Bremen, und gab einen Überblick über Validierungsprüfungen verschiedener Laborgeräte. Insbesondere ging er hier auf rechtliche Vorgaben zur Verantwortung der Nutzer z.B. von Sicherheitsschränken ein.
Olav Niedieck, Systec GmbH, Wettenberg, referierte über die Validierung und Prozesstechnik in Verbindung mit Autoklaven. Hierbei erläuterte er die Grundlagen der modernen Autoklavierung und kam zu dem Fazit, dass nur mit optimierten Laborautoklaven sichere, genaue, reproduzierbare und validierbare Dampfsterilisationsprozesse durchgeführt werden können.
Als drittes Thema griff Dr. Antonio Romaguera, Brand GMBH + CO KG, Wertheim, die Prüfmittelüberwachung zahlreicher Liquid Handling- und Volumenmessgeräte auf. Neben der gesetzlichen Situation beschrieb er konkrete Verfahren zur Kalibrierung, die jeder Mitarbeiter im Labor durchführen kann.
Auf die Nukleinsäure-Dekontamination in Laboren ging Dr. Mario Mehmel, AppliChem GmbH, Darmstadt, in seinem Vortrag ein. Hier führte er prominente sowie neu veröffentlichte Fälle auf, bei denen die Kontamination mit unerwünschter DNA zu falschen Ergebnissen führte. Die Beispiele stammten aus der Kriminologie, PCR-Diagnostik und der genetischen Grundlagenforschung. Die wahrscheinlichsten Ursachen von DNA-Kontaminationen wurden eingegrenzt.
Nach den theoretischen Prinzipien und praktischen Lösungen zur Beseitigung von DNA-Kontamination zeigte Dr. Mehmel abschließend Fallbeispiele, in denen Kontaminationsprobleme erfolgreich beseitigt werden konnten sowie deren Implementierung in der Labor-Routine.
Referent Dr. Herbert Bendlin, Technisches Sachverständigenbüro, Ransbach-Baumbach, gab einen Überblick über Wasseraufbereitungsanlagen für Labore sowie mögliche Entscheidungskriterien für Nutzer. In den abschließenden Diskussionsrunden nach den Vorträgen konnten die Zuhörer ihre individuellen Fragen platzieren.
Nützliche Kooperation mit Uni Bremen Die Standortwahl fiel insofern leicht, da es eine langjährige Kooperation zwischen der Bremer Universität und dem Unternehmen OMNILAB gibt. Man kennt sich nicht nur als Kunde bzw. Lieferant sehr gut. Der kurze Weg (ca. 500 m Luftlinie) sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit in konkreten Projekten wie der Experimental-Akademie (Veranstaltungsreihe der Universität, OMNILAB und Bruker Daltonik) belegen das.
„Von der Kooperation bei der OMNILAB Labormesse können beide Seiten nur profitieren: Fachbesucher lernen en passent die Universität mit ihren Stärken und ihrer Attraktivität kennen. Wissenschaftler aller Disziplinen kommen in gegenseitigen Austausch. Das Unternehmen OMNILAB und die Universität verknüpfen ihre starken Marken zu einem temporären gemeinsamen Auftritt – die Exzellenz im Technologiepark wird konkret sichtbar,“ führt Dr. Dipl.-Ing. Martin Heinlein, Leiter UniTransfer, Universität Bremen an.
Die Fortsetzung folgt: In Bremen wird es 2013 die nächste Labormesse geben. In diesem Jahr finden weitere Messen in Rostock und Oldenburg statt. Die jeweiligen Termine finden Sie im Internet unter www.omnilab.de/?p=veranstaltungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der E-Mail: rieger@omnilab.de Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von LABO online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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