ReinLIS-Kit, bestehend aus Waschvials, Abfallvials, Schraubkappen

Wasch- + Abfallvial mit Diffusionskappe

Putzen ist Entfernen der Ablagerungen durch mechanische Einwirkung. Waschen ist Entfernen der Ablagerung mittels Detergenzien und mechanischer Einwirkung, während Spülen ein Reinigen mit sauberen Lösungsmitteln bedeutet. Bei Autosamplern, die mit einer Spritze die Probe aus der Autosampler-Flasche entnehmen und dann injizieren, muss die Spritze nach jeder Injektion gespült werden, um die Verschleppung von einer Probe auf die nächste zu minimieren. Mit steigender Empfindlichkeit der Analyse wird dieser Reinigungsschritt immer wichtiger – besonders dann, wenn verschiedene oder viskose Proben gemessen werden. Die Flaschen, in denen das Lösungsmittel für die Spülung bereitgestellt wird, sind die sogenannten Waschvials, auch wenn wir nun wissen, dass dieser Begriff nicht korrekt ist. Die Waschvials sind an sich ganz normale 4-ml-Schraubflaschen, die mit Lösungsmittel gefüllt werden und anstatt eines Septums einen als Diffusionseinsatz bezeichneten Trichter in der Schraubkappe haben. Der Diffusionseinsatz soll verhindern, dass das Vial offen steht, dass das Lösungsmittel schnell verdampft und er soll die Nadel führen. Bei den herkömmlichen Diffusionseinsätzen sind diese lose in die Schraubkappe eingelegt und oft hat man die Erfahrung gemacht, dass diese beim Öffnen der Vials in eine dunkle Ecke des Labors „hüpfen“, wo man sie so schlecht findet. Bei den hier vorgestellten „ReinLIS“ sind die Einsätze in der Schraubkappe eingeschnappt und beim Öffnen zum Befüllen der Vials gehen sie somit nicht verloren.

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Da eine normale Probenflasche lediglich 32 mm hoch ist, die „ReinLIS“ aber 45 mm, werden die „ReinLIS“ mit einem Mindestfüllmengenstand gekennzeichnet, da die Spritze sowohl bei der Probenflasche als auch bei den „ReinLIS“ gleich tief einsticht und somit ein Großteil des vorgelegten Lösungsmittels nicht verwendet werden kann. Auf der Seite des verbrauchten Lösungsmittels ist es analog umgekehrt. Die Spritze darf nicht in das schmutzige Lösungsmittel eintauchen. Auch hier ist eine maximale Füllstandshöhe bezeichnet.

Das nutzbare Volumen ist 2 ml, d.h. bei 3facher Spülung à 10 µl kann mit einem „ReinLIS“ die Spritze mit ca. 65 Injektionen gespült werden. Auch wenn die „ReinLIS“ immer nur mit sauberem Lösungsmittel gefüllt werden, verunreinigt die Spritze das Vial und den Diffusionseinsatz. Deshalb empfiehlt der Hersteller, das „ReinLIS“ regelmäßig zu wechseln, spätestens nach 100 Injektionen. Dasselbe gilt für die „ReinLIS“-Abfallflasche, welche aber länger verwendet werden kann. Die „ReinLIS“-Waschvials & -Abfallvials kommen als praktisches Kit à 100 Stück; die Schraubkappen der „ReinLIS“-Waschvials (Lösungsmittelflaschen, Solventvials) sind gelb, rot, grün und blau, während die „ReinLIS“-Schraubkappen der Abfallflasche weiß und schwarz sind.

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