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Erstmals wurde an der Universität Tübingen der „PI Innovation Award“ vergeben, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Dr. Teresa Wagner erhielt die Auszeichnung für ihre Promotionsarbeit. Die Arbeit der Preisträgerin befasst sich mit neuen Diagnostika zur frühzeitigen Erkennung von Therapieresistenzen bei Krebserkrankungen.
Der manuell betriebene Handhubwagen Typ 400 Quick von EAP Lachnit ist speziell für sensible Einsatzbereiche entwickelt worden. Er besteht komplett aus Edelstahl und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen für die Lebensmittel- und Chemieindustrie sowie für die Biotechnologie. In besonderen Ausführungen ist er auch für Reinräume oder Ex-Bereiche geeignet.
Am Fraunhofer ISC/TLZ-RT in Würzburg entwickeln Forscherinnen und Forscher In-vitro-Gewebemodelle. Hier ist es gelungen, ein Hautmodell zu kultivieren, das nahezu alle Strukturen der menschlichen Haut repräsentieren kann und somit ein realitätsnahes Hautmodell darstellt. Auf dieser Basis soll nun ein Start-up gegründet werden.
Merck hat Professorin Lauren Gardner von der Johns Hopkins University mit dem Future Insight Prize 2024 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500.000 Euro dotiert und fördert KI-basierte Lösungen zur Verhinderung künftiger Pandemien.
In Laboren wächst die Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen, um die ökologischen Auswirkungen zu minimieren. Eppendorf reagiert darauf mit der Nutzung von Rezyklaten in Laborverbrauchsprodukten.
Dr. Johannes Rebelein vom Max-Planck-Institut in Marburg charakterisierte ein bakterielles Enzym, das Kohlendioxid in Kohlenwasserstoffe umwandeln kann. Das könnte das Treibhausgas für die Herstellung von Chemikalien nutzbar machen. Für diese Entdeckung erhält Rebelein den Forschungspreis 2024 der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (kurz: VAAM).
Neue Erkenntnisse eines Forschungsteams zeigen, dass scheinbar identische Mikroplastik-Modellpartikel verschiedener Hersteller sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden und deshalb unterschiedlich mit Zellen interagieren. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf die Forschung zu den potenziellen Risiken von Mikroplastik, da viele Studien auf solche Modellpartikel zurückgreifen.
DataPhysics Instruments erweitert sein Portfolio um das mobile Kontaktwinkelmessgerät PCA 200. Das kompakte und autonome Handmessgerät ermöglicht laut Hersteller die genaue Bestimmung der Oberflächenenergie durch Kontaktwinkelmessungen mit zwei Testflüssigkeiten. Es biete somit eine objektive, quantitative und reproduzierbare Alternative zu Testtinten in der Qualitätskontrolle und Produktion.
Festo erweitert sein Produktpalette um Multilayer-Manifolds aus Kunststoff, sogenannte Bonded Manifolds, um Herstellern von Medizin- und Laborgeräten Lösungen aus einer Hand anzubieten. Dafür übernimmt das Unternehmen die Produktionsanlagen und -prozesse des britischen Unternehmens Carville.
Prof. Dr. Fan Liu vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) wurde für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Quervernetzungs-Massenspektrometrie (Cross-linking mass spectrometry, XL-MS) ausgezeichnet.
Für ihre bahnbrechenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der synthetischen Biologie erhält Prof. Dr. Kerstin Göpfrich den Alfried Krupp-Förderpreis 2024. Die mit einem Preisgeld in Höhe von einer Million Euro dotierte Auszeichnung vergibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung jährlich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre erste Professur in den Natur- und Ingenieurwissenschaften innehaben.
Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen gegen bekannte Antibiotika. Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben eine neue Möglichkeit für einen früher verworfenen Wirkstoffkandidaten entdeckt. Durch sehr genaue dreidimensionale Untersuchungen seiner Interaktion mit dem bakteriellen Zielprotein konnten sie einen bislang unbekannten Angriffspunkt ausmachen.
Forschende der Universität Basel haben nun eine weitere Möglichkeit aufgedeckt, mit der sich bestimmte Bakterien im Körper ausbreiten, ohne dabei vom Immunsystem entdeckt zu werden. Im Inneren einer Zelle können einige Bakterien der Immunabwehr entgehen und sich unbehelligt im Körper ausbreiten.
Die DFG fördert Prof. Dr. Matthias Drieß von der TU Berlin mit einer Million Euro für die Forschung zur nachhaltigen Nutzung von Silizium. Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer Methode zur Spaltung und chemischen Wertschöpfung von molekularem Stickstoff mit Hilfe von Silizium, was neue Möglichkeiten für die Produktion von Feinchemikalien eröffnen könnte.
Das Multiple Myelom, eine der häufigsten Krebserkrankungen der Immunzellen des Knochenmarks, gilt als unheilbar. Um schneller und zielgerichteter eingreifen zu können, haben zahlreiche Forschende die Erkrankung umfassend molekular untersucht. Das Team zeigt auf, wie sich Veränderungen im Erbgut auf das Protein-Profil der Tumorzellen auswirken. Für das Erstellen der Proteinprofile waren massenspektrometrische Methoden essentiell.
In einen speziellen Beutel atmen, das kann bei der Feststellung des Gesundheitszustandes insbesondere bei Kindern mit Diabetes im Krankenhaus helfen. Die Atemluft wird mit einem Massenspektrometer analysiert. Forschende konnten zeigen, dass sich mit dieser Methode der Verlauf der Krankheit eng verfolgen lässt.
Biologische Proben und Rückstellmuster müssen sicher gelagert werden. Neben 24/7-Temperaturüberwachung und Alarmsystemen sind hier Probenverwaltung und Rückverfolgbarkeit sehr wichtig. Zwei Autoren zeigen, von welchem Nutzen spezielle Funktionen in Bezug auf Lagerung in einer Probenverwaltungssoftware sind.
Forschende haben verschiedene Erdbeersorten mittels ultrahochauflösender Massenspektrometrie untersucht und geprüft, wie Biomarker, die z.B. Geschmack und Nährwert einer Erdbeere bestimmen, in der Frucht verteilt vorliegen.
Eppendorf hat in diesem Jahr zum 29. Mal den Eppendorf Award for Young European Investigators verliehen. Der Preis geht an Dr. Clemens Plaschka vom Institute of Molecular Pathology (IMP) in Wien. Die Auszeichnung, dotiert mit 20.000 Euro, ehrt seine Forschungen über die "molekularen Maschinen", die Boten-RNA erzeugen und exportieren.
Das Unternehmen "Inorganic Ventures" hat die Waschlösung "ICP-TRUE-RINSE" für die Atomspektroskopie (AAS, ICP-OES, ICP-MS) entwickelt, um besonders "klebrige" Elemente aus dem Probeneintragssystem wieder auszuwaschen.
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