Abwasserneutralisation

Entsorgungslösung für Abwässer

Kyocera Fineceramics Solutions hat eine individuelle Entsorgungslösung für Abwässer aus einem chemischen Labor in Karlsruhe, welches als Interimslabor in Containerbauweise hergestellt wurde, konstruiert. 

© KYOCERA

Aufgrund der baulichen Besonderheiten müssen die Abwässer aus den Einleitstellen über chemikalienfeste Hebeanlagen zu einer zentralen Neutralisationseinheit gepumpt werden, wo sie nach der Behandlung mit Säure oder Lauge unter Einhaltung der erlaubten pH-Grenzwerte ins örtliche Kanalnetz entsorgt werden können.

Um einen reibungslosen Betrieb der Abwasserentsorgung sicherzustellen, wurde ein Puffervolumen von 500 Litern zwischen Hebeanlagen und Neutralisationsanlage („FRIDURIT“, s. Bild) gefordert, so dass im Normalbetrieb keine Unterbrechung der laborüblichen Entsorgung während der Abwasserbehandlung notwendig ist. Die Herausforderung dabei war der geringe Platz von etwa 1,5 m², der für die Aufstellung des Puffertanks und der Neutralisationsanlage zugestanden wurde.

Diese Aufgabe lösten die Konstrukteure von Kyocera Fineceramics Solutions durch einen kundenspezifischen Behälter in Plattenbauweise, der sowohl ausreichend Puffervolumen zur Verfügung stellt als auch als Aufstellfläche für die Neutralisationsanlage dient. Die Aufstellung des Behälters erfolgte innerhalb einer Sicherheitswanne gemäß den gültigen Vorschriften. Die Abwässer werden aus dem Behälter durch eine selbstansaugende Pumpe zur Neutralisationsanlage gefördert und nach der Behandlung direkt in die Abwasserleitung geführt. Die komplette Lösung wurde vom Hersteller vormontiert, so dass die Installation der Anlage in wenigen Stunden erfolgen konnte.

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Quelle: KYOCERA Fineceramics Solutions

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