Labortechnik

Smarte Etiketten

Etiketten mit Strich-, Balken- oder Barcodes sind aus dem heutigen Warenhandel nicht mehr wegzudenken. Ein Team von Wissenschaftlern der BAM konnte jetzt zeigen, dass smarte Etiketten aus Polymeren mit Formgedächtnis hergestellt werden können. Die geforderte Qualität an die Lesbarkeit der Codes wird durch einen starken Farbkontrast erreicht. Daher entwickelten die BAM-Forscher ein neues Färbeverfahren, so dass sich QR-Codes besser auslesen lassen. Damit ein Code nicht für jede Person frei zugänglich ist, werden die Polymere nach dem Einfärben und Gravieren verformt und anschließend vorübergehend stabilisiert, so dass der Code nicht mehr zu entschlüsseln ist.

Soll der Code wieder lesbar gemacht werden, wird das Polymer über seine Schalttemperatur erwärmt, wodurch der Formgedächtniseffekt ausgelöst wird. Das Polymer „erinnert sich“ an seine ursprünglich Form und nimmt diese wieder nahezu ein. Der Farbkontrast bleibt dabei unverändert hoch.

Wird der Formgedächtniseffekt ausgelöst, gibt das Etikett Informationen preis: Zum Beispiel über den Hersteller oder die Echtheit des Produkts.

Weitere Informationen erhalten LABO-Leser bei Dr. Thorsten Pretsch, E-Mail: thorsten.pretsch@bam.de.

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