Planeten-Kugelmühlen PM 100/200/400

Herstellung von Nanopartikeln

Für die Herstellung von Nanopartikeln gibt es grundsätzlich zwei Methoden: Beim „Bottom-Up“-Verfahren werden die Partikel aus Atomen und Molekülen synthetisiert, während bei der „Top-Down“-Methode größere Partikel durch Vermahlung auf Nanometergröße zerkleinert werden. Dies kann in einer Planeten-Kugelmühle erfolgen, wie z.B. der PM 100, PM 200 oder PM 400 von RETSCH, da diese Mühlen den für eine Nanovermahlung notwendigen Energieeintrag erreichen.

Vermahlungen in den Nanometerbereich folgen anderen Gesetzmäßigkeiten als solche, die „nur“ in den Mikrometerbereich vordringen, da mit abnehmender Partikelgröße elektrostatische und sogar molekulare Wechselwirkungen zunehmen. Diese führen dazu, dass die Partikel agglomerieren und so einer Zerkleinerung entgegenwirken. Daher muss die Vermahlung in einem flüssigen Medium stattfinden (= Kolloidvermahlung), welches die Partikel bestmöglich dispergiert.

Für die Nanovermahlung in einer Kugelmühle verwendet man einen Mahlbecher und Mahlkugeln aus einem sehr abriebfesten Material wie z.B. Zirkonoxid, damit die Verunreinigung des Probenmaterials durch Abrieb minimiert wird. Für den Erfolg der Nanovermahlung spielt neben der Wahl des Dispergiermediums auch die Kugelgröße eine Rolle. Generell kann man sagen, dass Kugeln kleiner als 3 mm Durchmesser und Mahldauern von mehreren Stunden für die Herstellung kleinster Partikel nötig sind, da deutlich mehr Oberfläche und Energie erforderlich sind, als für Trockenvermahlungen im Mikrometerbereich. RETSCH bietet für Feinstvermahlungen Mahlkugeln bis 0,1 mm Durchmesser an. Dank zahlreicher Sicherheitsmerkmale ist es außerdem problemlos möglich, diese Kugelmühlen über viele Stunden unbeaufsichtigt zu betreiben.

Anzeige

Vorteile der Planeten-Kugelmühlen:

  • Kraftvolle, schnelle Zerkleinerung bis in den Nanometer-Bereich.
  • Automatische Mahlraumentlüftung.
  • Programmierbare Startautomatik.
  • Netzausfallsicherheit und Speicherung der Restlaufzeit.
  • Sicherer Stand auf dem Labortisch dank FFCS-Technologie.
  • Reproduzierbare Ergebnisse durch Energie- und Drehzahl-Regelung.
  • 10 Standard Operating Procedures speicherbar.
  • Für Langzeitversuche und Dauereinsatz geeignet.
  • Große Auswahl an Werkstoffen für die analysenneutrale Zerkleinerung.
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Trinkwasser-Überwachung

Leica Microsystems übernimmt Atto-Tec Leica Microsystems, Anbieter von mikroskopischen und wissenschaftlichen Instrumenten und fortschrittlichen Bildgebungslösungen, gab im...

mehr...
Anzeige

Sauerstoffmessung in Aquakulturen

QI-Digital Forum 2024: Rückblick Das QI-Digital Forum 2024 in Berlin stand unter dem Motto: "AI Act, Data Spaces and Digital Product Passport – Setting the course for a...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Infliximab-Schnelltest

Drug-Monitoring

Infliximab-Schnelltest Als Neuheit präsentierte R-Biopharm auf der Medica 2016 den lateral flow assay Rida®Quick IFX Monitoring. Speziell für den Point-of-care-Bereich entwickelt, dient dieser Enzymimmunoassay zum quantitativen Nachweis von...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren