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Deutlich verbesserte Auftragslage

Auf der Hauptversammlung des Technologiekonzerns Sartorius am 21. April legte der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Kreuzburg auch die Ergebnisse nach drei Monaten Geschäftstätigkeit im Jahr 2010 vor. So erzielte die Biotechnologie-Sparte nach drei Monaten Geschäftstätigkeit sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz Zuwächse: Der Auftragseingang erhöhte sich um 5,8 % (konst. Wechselkurse: +6,7 %) auf 110,4 Mio. Euro, der Umsatz stieg um 3,7 % auf 100,1 Mio. Euro (konst. Wechselkurse: +4,8%). Erwartungsgemäß erhielt Sartorius Stedim Biotech besonders im Geschäft mit großen Fermentationsanlagen (Equipment-Geschäft) größere Aufträge, schwerpunktmäßig aus dem asiatischen Raum. Entsprechend wurden regional die höchsten Wachstumsraten in Asien/Pazifik erreicht. Auch die Mechatronik-Sparte erzielte nach einem schwierigen Vorjahresquartal in den ersten drei Monaten 2010 wieder profitables Wachstum. Der Auftragseingang erhöhte sich um 7,9 % (konst. Wechselkurse: +9,2 %) auf 56,8 Mio. Euro, und der Umsatz stieg von 49,5 Mio. Euro auf 50,4 Mio. Euro (+1,8 %, konst. Wechselkurse: +2,8 %). Während die Nachfrage nach industrieller Wäge- und Kontrolltechnik noch stagnierte, erhöhten sich die Bestellungen von Laborinstrumenten deutlich. In der regionalen Betrachtung war die Sparte besonders erfolgreich in Nordamerika und Asien/Pazifik. Auf Konzernebene wuchs der Auftragseingang im ersten Quartal 2010 von 157,0 Mio. Euro auf 167,2 Mio. Euro und damit um 6,5 % bzw. wechselkursbereinigt um 7,6 %. Der Umsatz erhöhte sich um 3,0 % (wechselkursbereinigt: +4,1 %) auf 150,4 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der Geschäftsergebnisse des ersten Quartals 2010 bestätigt die Unternehmensleitung ihre positive Prognose für das Gesamtjahr. Demnach soll das währungsbereinigte Umsatzwachstum in der Biotechnologie-Sparte im oberen einstelligen Prozentbereich liegen und die operative EBITA-Marge leicht zulegen. Für die stärker konjunkturabhängige Mechatronik-Sparte wird vor dem Hintergrund einer erwarteten leichten konjunkturellen Erholung ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich geplant. Mit der durch die im Jahr 2009 erfolgten umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen deutlich reduzierten Kostenbasis sollte dabei eine operative EBITA-Marge von rund 5 % erzielt werden.

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