Auftragsherstellung von Wirkstoffen

Evonik baut Produktionsstandorte in Deutschland aus

Die Health-Care-Sparte von Evonik erweitert die Produktionsstandorte in Dossenheim und Hanau für die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen.

Auftragsherstellung von Pharmawirkstoffen am Standort Hanau. © Evonik

Evonik investiert 25 Millionen Euro in eine erste Projektphase, um die Produktionskapazität der beiden deutschen Standorte Dossenheim (Baden-Württemberg) und Hanau (Hessen) zu erweitern. Damit reagiert Evonik auf die steigende Nachfrage der Pharmaindustrie nach in Europa hergestellten pharmazeutischen Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients, APIs) und Zwischenprodukten. Das Erweiterungsprojekt für die Standorte in Dossenheim und Hanau ist langfristig angelegt und soll vor 2024 abgeschlossen werden. Die erste Phase mit einer Investitionshöhe von 25 Millionen Euro läuft bis Mitte des Jahres 2021.

"Die COVID-19-Pandemie hat vielen Unternehmen in der Pharmaindustrie vor Augen geführt, wie wichtig es ist, auf europäische Produktionsstandorte zurückgreifen zu können, die schnell und sicher lebensrettende Wirkstoffe herstellen und an regionale Märkte liefern", sagt Dr. Thomas Riermeier, Leiter des Geschäftsgebiets Health Care bei Evonik. "Die Erweiterung unserer Standorte in Deutschland, Dossenheim und Hanau, ist ein positives Signal in den Markt: Wir sind ein zuverlässiger, europäischer Partner und können Kunden nun noch besser bei der klinischen und kommerziellen Herstellung von Wirkstoffen und Zwischenprodukten unterstützen", so Riermeier.

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"Mithilfe der Erweiterung der Standorte Dossenheim und Hanau steigern wir die Produktionskapazität für Wirkstoffe und Zwischenprodukte in Europa und verbessern damit auch unsere Möglichkeiten, komplexe Kundenprojekte zu unterstützen", sagt Dr. Andreas Meudt, Leiter des Produktbereichs Exklusivsynthese des Geschäftsgebiets Health Care von Evonik. "Beide Standorte erfüllen hohe regulatorische Standards, darunter auch die Good Manufacturing Practices (cGMP)."

Bei der Entwicklung von Krebsmedikamenten oder antiviralen Medikamenten handelt es sich meist um sehr komplexe Projekte, in denen Evonik Kunden mit einer Vielzahl an Spitzentechnologien unterstützt. Darunter zum Beispiel kontinuierliche Herstellprozesse, hochreine PEGs und mPEGs, Katalyse und Tieftemperaturchemie.

Quelle: Evonik Industries

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