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Experten diskutieren kontroverse DNA-Technologien
Phänotypisierung, schnelle DNA-Analyse und familial searching sind einige der Themen, die auf dem 22. International Symposium on Human Identification (ISHI), ausgerichtet von der Promega Corporation, Madison/Wisconsin (USA) mit deutscher Niederlassung in Mannheim, diskutiert und beleuchtet werden. Die weltweit größte Konferenz zur DNA-Analyse zur humanen Identifizierung findet vom 3. bis 6. Oktober 2011 in Washington D.C. (USA) statt.
Die forensische Phänotypisierung erlaubt es, bestimmte physische Charakteristika wie Haut-, Augen- und Haarfarbe aus einer Probe abzuleiten. Bisher wird die Methode nur in den Niederlanden genutzt. Die ethischen Fragen, die diese neue Form der DNA-Analyse aufwirft, werden von einem internationalen Gremium aus Wissenschaftlern, Rechts- und Forensikexperten diskutiert.
In der Eröffnungsrede analysiert Juan Enriquez, Gründer und CEO der Biotechonomy LLC und Futurist, den Einfluss von Genomics auf Unternehmen und Wirtschaft. Im Fokus weiterer Reden, Podiumsdiskussionen und Workshops stehen die Auswirkungen und Neuerungen der DNA-Technologie. Themen sind unter anderem: Mikrofluidtechnologien, mit denen DNA-Analysen vor Ort möglich werden, Privatisierung des Forensic Science Service (GB) sowie Wikinger-Gene im Genpool der Briten.
Weitere thematische Programmpunkte des Symposiums sind die aktuelle Gesetzgebung, Nutzung der familial searches und der Einsatz von tierischer DNA in der Forensik. Genaue Informationen zum Programm finden Sie unter http://www.ishi22.com bzw. alle Neuigkeiten zum Symposiumauf http://www.ishinews.com.










