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Pfeiffer Vaccum: Harmonische Hauptversammlung

Mit einer Präsenz von 47,02 Prozent und etwa 400 Aktionären vor Ort fand gestern die ordentliche Hauptversammlung von Pfeiffer Vacuum in der Stadthalle in Wetzlar statt. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Oltmanns führte durch eine harmonische Veranstaltung. Bei der Abstimmung nahmen die Aktionäre alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit an.

Vorstandsvorsitzender Manfred Bender stellte den erfolgreichen Geschäftsverlauf 2011 dar, der ganz im Zeichen der Integration von adixen gestanden hatte. Pfeiffer Vacuum hatte im Dezember 2010 seinen ehemaligen Wettbewerber übernommen. Die Verschmelzung des Vertriebs und des Produktportfolios hat das Unternehmen innerhalb des ersten Jahres abgeschlossen. Durch die neuen Produktkombinationen können komplette Vakuumlösungen angeboten werden. Pfeiffer Vacuum und adixen haben die Technologieführerschaft in allen wesentlichen Produktgruppen inne. Viele moderne industrielle Erzeugnisse können nicht ohne Vakuum produziert werden. Besonders betrifft dies die ständigen Weiterentwicklungen in der Informationstechnologie und die Sicherung der weltweiten Energieversorgung.

"Im laufenden Jahr beschäftigen wir uns weiter mit den Feinarbeiten aus der adixen-Integration. Wir wollen an unserer Profitabilität arbeiten und eine operative Marge um die 15 Prozent erreichen", erläutert Manfred Bender. "Die Weltkonjunktur bewegt sich noch immer nicht auf stabilen Pfaden. Wir bekommen weiterhin sehr gemischte Signale aus dem Halbleitermarkt und sehen keine Anzeichen der Erholung in der Solarindustrie. Wir gehen deshalb
davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr 2012 in einer Spanne zwischen 470 und 500 Millionen Euro liegen wird."

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Bereits im ersten Jahr nach der Akquisition eines großen Wettbewerbers ist Pfeiffer Vacuum wieder äußerst solide finanziert und weist keine Nettoverschuldung auf. Die flüssigen Mittel betragen 108,3 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund beschloss die Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 3,15 Euro je Aktie. Damit folgte sie dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Am 23. Mai 2012 wurden somit - wie in den Vorjahren
- etwa 75 Prozent des im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinns ausgeschüttet. kf

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