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Sartorius legt Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr 2008 vor

Sartorius, ein weltweit führender Prozess-und Labor-technologieanbieter, hat am heutigen Dienstag seine Halbjahresergebnisse veröffentlicht. In den Monaten Januar bis Juni erzielte der Konzern einen Umsatz von 304,0 Mio. Euro. Dies entspricht wechselkursbereinigt einen Wachstumsplus von 3,8 % (aktuelle Wechselkurse: -0,2 %) Der Auftragseingang erreichte kursbereinigt das Niveau des Vorjahres (+0,1 %) und liegt bei 311,3 Mio. Euro (aktuelle Wechselkurse: -3,9 %). Das operative Ergebnis (EBITA/Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation) beträgt 27,0 Mio. Euro nach 28,9 Mio. Euro im Vorjahr. Die entsprechende EBITA-Marge beläuft sich damit auf 8,9 % in Vorjahreswechselkursen liegt sie bei knapp 10 %. Das Geschäft der Biotechnologie-Sparte entwickelte sich in Europa mit zweistelligen Wachstumsraten sehr dynamisch und spiegelt damit die erfolgreiche Integration der Stedim S.A. wieder. Im US-Markt hingegen sanken die Umsätze aufgrund einer schwächeren Nachfrage von einzelnen großen Biopharmakunden, da diese verspätete oder eingeschränkte Medikamentenzulassungen hinzunehmen hatten und in der Folge zum Teil deutlich weniger produzierten als ursprünglich geplant. Ferner haben einige ihrer Schlüsselkunden Programme zur Reduzierung ihrer Lagerbestände initiiert und damit temporär die Nachfrage nach unseren Produkten zusätzlich gedämpft. Der Umsatz der Sparte Biotechnologie belief sich auf 184,1 Mio. Euro nach 186,6 Mio. Euro im Vorjahr, was wechselkursbereinigt einem Anstieg von 2,8 % bzw. -1,3 % in aktuellen Wechselkursen entspricht. Der Auftragseingang war aufgrund von Schwankungen im Projektgeschäft etwas rückläufig und lag bei 187,1 Mio. Euro nach 198,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBITA erreichte 20,4 Mio. Euro nach 21,3 Mio. Euro im Vorjahr,. Die EBITA-Marge ist erneut zweistellig und liegt bei 11,1 % (Vorjahr 11,4 %). Auf Basis von Vorjahreswechselkursen hat sich die EBITA-Marge auf gut 12 % erhöht. "Unser starkes Wachstum in Europa zeigt, dass sich die Sartorius Stedim Biotech nach erfolgreicher Integration sehr gut im Markt positioniert hat", kommentierte Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzberg. "In den USA konnten wir uns zwar nicht von der temporär schwachen Situation in den Biotech-Märkten abkoppeln, aber wir haben uns gut behauptet. Mit einer zweistelligen EBITA-Marge bewegen wir uns weiterhin auf einem sehr soliden Ertragsniveau." Der Umsatz der Mechatronik-Sparte erhöhte sich nach sechst Monaten wechselkursbereinigt um 5,5 % auf 119,9 Mio. (aktuelle Wechselkurse: +1,5 %). Wachstumsimplantate kamen insbesondere aus Asien, aber auch aus Europa. Beim Auftragseingang erzielte die Sparte wechselkursbereinigt ein Plus von 2,7 % (aktuelle Wechselkurse: -1,2 %) Das operative Ergebnis lag bei 6,6 Mio. Euro nach 7,7 Mio. Euro im Vorjahr. Damit beläuft sich die EBITA-Marge auf 5,5 % (Vorjahr: 6,5 %) Unter Zugrundelegung von Vorjahreswechselkursen liegt die Marge um einen Prozentpunkt höher und damit auf Vorjahresniveau. "Sartorius Mechatronics ist in der ersten Jahreshälfte gut gewachsen, allerdings hat sich der starke Auftragseingang des ersten Quartals im zweiten Quartal aufgrund der schwächeren Weltkonjunktur nicht fortgesetzt. Im zweiten Halbjahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die weitere Umsetzung unserer Wachstumsstrategie in Asien sowie auf die Verbesserung des Ertragsniveaus", so Kreuzberg. Das Unternehmen erwartet im zweiten Halbjahr für beide Sparten Umsätze oberhalb des ersten Halbjahres. für die Sartorius Stedim Biotech wird im Vergleich zum ersten Halbjahr dabei mit höheren Wachstumsraten gerechnet, während für Sartorius Mechatronics konjunkturbedingt eine etwas nachlassende Wachstumsdynamik zu erwarten ist. Die Profitabiliät sollte in beiden Sparten in der zweiten Jahreshälfte höher ausfallen als in den ersten sechs Monaten. Jedoch geht das Unternehmen nicht davon aus, die ambitionierten Gesamtjahresziele zu erreichen. Allerdings ist eine präzise quantitative Prognose für das zweite Halbjahr aufgrund der aktuellen Unsicherheiten um US-amerikanischen Biotechnologiemarkt sowie bezüglich des konjunkturellen Umfelds zurzeit nicht möglich.

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