Positive Entwicklung der Laborsparte

Sartorius startet dynamisch ins Jahr

Das Göttinger Unternehmen Sartorius ist mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn erfolgreich in das Jahr 2016 gestartet.

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG: „Auf Basis der Ergebnisse des ersten Quartals bestätigen wir unsere ambitionierten Ziele, die wir für das Gesamtjahr 2016 gesetzt haben.“

„Wir sehen weiterhin dynamisches Wachstum, zu dem beide Sparten und alle Geschäftsregionen beitragen“, kommentierte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg „Insbesondere unsere größere Sparte Bioprocess Solutions entwickelt sich weiter sehr gut, mit Blick auf die Regionen expandiert wie erwartet das Geschäft in Amerika am stärksten. Auf Basis der Ergebnisse des ersten Quartals bestätigen wir unsere ambitionierten Ziele, die wir für das Gesamtjahr 2016 gesetzt haben.“

Sartorius steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wechselkursbereinigt um 17,9 % von 258,1 Mio. Euro auf 301,9 Mio. Euro (nominal 17,0 %). Der Umsatz erhöhte sich in allen Geschäftsregionen, erneut angeführt von Amerika mit einem Plus von 28,4 % auf 103,6 Mio. Euro. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik konnte Sartorius sein Geschäft um 13,5 % auf 139,8 Mio. Euro beziehungsweise um 12,3 % auf 58,6 Mio. Euro ausbauen (alle regionalen Wachstumsraten wechselkursbereinigt).

Noch deutlicher als beim Umsatz fiel das Plus beim Gewinn aus: Das operative Ergebnis (underlying EBITDA) stieg im ersten Quartal erneut überproportional und lag mit 72,3 Mio. Euro um gut ein Viertel über dem Wert des Vorjahresquartals (+ 25,8 %). Die entsprechende Gewinn-Marge betrug 24,0 % nach 22,3 % im Vorjahreszeitraum. Der maßgebliche Konzernnettogewinn erhöhte sich um fast ein Drittel (32,3 %) von 22,1 Mio. Euro auf 29,3 Mio. Euro; der entsprechende Gewinn je Stammaktie stieg auf 1,70 Euro (Vorperiode 1,29 Euro) bzw. je Vorzugsaktie auf 1,72 Euro (Vorperiode 1,31 Euro).

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Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern des Unternehmens lagen nach Abschluss des ersten Quartals nahezu unverändert auf dem guten Niveau des Jahresendes 2015: So betrug die Eigenkapitalquote 44,7% nach 44,9% am 31.12.2015 und der dynamische Verschuldungsgrad 1,3 (31.12.2015: 1,3).

Vor dem Hintergrund des starken Wachstums investiert Sartorius derzeit überdurchschnittlich in den Ausbau seiner Kapazitäten: Die Investitionsquote lag nach drei Monaten bei 11,1% und damit im Rahmen der zu Jahresbeginn kommunizierten Erwartungen.

Geschäftsentwicklung der Sparten
Mit Blick auf die beiden Konzernsparten erwies sich die Sparte Bioprocess Solutions, die auf Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika konzentriert ist, erneut als Wachstumsmotor. In einem dynamischen Marktumfeld erhöhte sich ihr Umsatz um 22,8 % auf 226,9 Mio. Euro (nominal 22,0 %). Alle Produktbereiche verzeichneten Zuwächse; besonders stark nachgefragt wurden Einweglösungen. Zur hohen Wachstumsrate des ersten Quartals haben neben der sehr guten organischen Entwicklung auch der zu Jahresbeginn überdurchschnittliche Effekt aus dem Einbezug der im April bzw. Juli 2015 akquirierten Unternehmen BioOutsource und Cellca mit rund vier Prozentpunkten beigetragen sowie die relativ moderate Vergleichsbasis des Vorjahresquartals. Das underlying EBITDA der Sparte stieg deutlich überproportional zum Umsatz um 31,0 % auf 61,0 Mio. Euro, die entsprechende Marge lag bei 26,9 % nach 25,0 % in der Vorperiode.

In der Sparte Lab Products & Services erhöhte sich der Umsatz um 5,2 % (nominal 4,0 %) und belief sich im ersten Quartal auf 75,0 Mio. Euro. Insbesondere Verbrauchsmaterialien wie Laborfilter verzeichneten eine überdurchschnittliche Nachfrage. Die Sparte erzielte ein um 3,7 % gesteigertes underlying EBITDA von 11,4 Mio. Euro nach 11,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, die Marge lag mit 15,2% auf Vorjahresniveau.

Prognose für 2016 bestätigt
Auf Grundlage der guten Ergebnisse des ersten Quartals 2016 bestätigte die Unternehmensleitung ihre Prognose für das Gesamtjahr, die auf Basis konstanter Wechselkurse ein Umsatzwachstum von etwa 10...14 % vorsieht. Die operative EBITDA-Marge soll gegenüber dem Vorjahreswert von 23,6 % wechselkurbereinigt um etwa einen Prozentpunkt zulegen.

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