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Sartorius weiter auf Wachstumskurs

Sartorius, ein international führender Labor- und Pharmazulieferer, ist mit währungsbereinigten Zuwächsen von 10,1 % beim Auftragseingang und 4,2 % beim Umsatz sowie einer 8,5%igen Gewinnsteigerung1) gut in das Geschäftsjahr 2013 gestartet. Dabei war die Entwicklung des Auftragseingangs in den einzelnen Sparten deutlich unterschiedlich.

Auf Basis des Quartalsergebnisses bestätigte Sartorius die Gesamtjahresprognose, die unter der Annahme eines stabilen konjunkturellen Umfeldes ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6,0 bis 9,0 % vorsieht. Dabei soll die operative Gewinnmarge (operative EBITDA-Marge) bei unveränderten Wechselkursrelationen von 19,0 % auf etwa 19,5 % steigen.

"Das Wachstumsmomentum bei Bioprocess Solutions ist unverändert hoch, und wir sind auch in Hinblick auf die weitere Entwicklung sehr zuversichtlich", kommentierte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. "Die Umsätze und Gewinnmargen der Laborsparte und bei Industrial Weighing sind auf Plan, während deren Auftragseingänge insgesamt unter unseren Erwartungen liegen. Allerdings sind diese Zahlen differenziert zu betrachten: Teilweise haben hier interne Faktoren mit nur temporärer Wirkung eine Rolle gespielt, zum Beispiel haben wir im Laborbereich einige weniger profitable Produktlinien aus unserem Programm genommen. Zudem war das wirtschaftliche Umfeld in einigen Märkten in den letzten Monaten volatiler und schwächer als erwartet. Im Konzern insgesamt liegen wir bei der Entwicklung von Umsatz und Gewinn voll auf Kurs."

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Wachstum von Umsatz und Auftragseingang

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG.

Sartorius erhöhte seinen Auftragseingang im ersten Quartal um 9,0 % (wb +10,1 %) auf 239,8 Mio. Euro. Das Umsatzwachstum fiel vor dem Hintergrund einer hohen Vergleichsbasis durch ein starkes Vorjahresquartal mit einem Plus von 3,0 % (wb +4,2 %) etwas moderater aus; der Umsatz lag bei 214,3 Mio. Euro nach 208,1 Mio. Euro im Vorjahr.

Zur positiven Geschäftsentwicklung trug in erster Linie die Sparte Bioprocess Solutions bei. So erhöhte sich der Auftragseingang dieser Sparte um 24,0 % (wb +24,8 %) auf 152,9 Mio. Euro. Dieser außergewöhnlich starke Anstieg war einerseits auf eine hohe Nachfrage nach Einwegprodukten für die Biopharmaproduktion zurückzuführen, zum anderen spielten Sonderimpulse eine Rolle, insbesondere größere Aufträge für Equipment. Der Umsatz der Bioprocess Solutions-Sparte belief sich nach drei Monaten auf 119,9 Mio. Euro, ein Zuwachs von 3,9 % (wb +4,9 %).

In der Laborsparte Lab Products & Services verringerte sich der Auftragseingang unter anderem bedingt durch das Auslaufen einiger nicht-strategischer Produktlinien um 10,3 % (wb -9,0 %) auf 63,6 Mio. Euro. Der Umsatz dieser Sparte erhöhte sich hingegen in den ersten drei Monaten um 3,4 % (wb +4,8 %) auf 68,7 Mio. Euro, wobei insbesondere das Ende 2011 akquirierte Pipettengeschäft deutlich zulegen konnte.

In der kleinsten Konzernsparte Industrial Weighing ging der Auftragseingang um 10,0 % (wb -8,1 %) zurück, während der Umsatz mit 25,7 Mio. Euro um 2,1 % (wb -0,4 %) leicht unter dem Vorjahreswert lag.

Mit Blick auf die Regionen verzeichnete Sartorius mit einem Plus von 5,7 % das stärkste Wachstum in Asien, gefolgt von Europa, das um 5,1 % zulegen konnte. In Nordamerika verringerte sich der Umsatz unter anderem bedingt durch eine hohe Vergleichsbasis um 3,9 % (alle Regionalzahlen wechselkursbereinigt).

Gewinn weiter gesteigert

Der Sartorius Konzern konnte seine Profitabilität in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahresquartal weiter ausbauen. So erhöhte sich das operative EBITDA um 8,5 % auf 39,3 Mio. Euro, die entsprechende Marge kletterte von 17,4 % auf 18,4 %. Der Ergebnisbeitrag der Sparte Bioprocess Solutions stieg um 6,6 % auf 25,0 Mio. Euro, die entsprechende Marge lag bei 20,8 % nach 20,3 % im Vergleichsquartal. Die Sparte Lab Products & Services erhöhte ihr operatives Ergebnis gegenüber einer moderaten Vorjahresbasis sehr deutlich um 15,3 % auf 12,0 Mio. Euro; die Marge stieg von 15,7 % auf 17,5 %. Das Ergebnis der Sparte Industrial Weighing lag mit 2,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau, die operative EBITDA-Marge blieb entsprechend konstant bei 9,2 %.

Inklusive Sondereffekte in Höhe von -1,0 Mio. Euro (Vorjahr: -3,2 Mio. Euro) sowie Abschreibungen erhöhte sich das EBIT des Konzerns um 17,0 % auf 27,6 Mio. Euro. Die entsprechende EBIT-Marge erreichte 12,9 % nach 11,3 % im Vorjahr. Der maßgebliche Konzernnettogewinn2) stieg um 5,1 % auf 14,8 Mio. Euro. Der entsprechende Gewinn je Stammaktie belief sich auf 0,86 Euro (Vorjahr: 0,82 Euro) bzw. je Vorzugsaktie auf 0,88 Euro (Vorjahr: 0,84 Euro).

Positiver Gesamtjahresausblick

Auf der Grundlage der Ergebnisse des ersten Quartals 2013 bestätigte die Konzernleitung ihre Wachstums- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. So erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im Konzern von 6,0 bis 9,0 %. Weiterhin wird unter der Annahme unveränderter Wechselkursrelationen eine Erhöhung der EBITDA-Marge von 19,0 % im Vorjahr auf rund 19,5 % angestrebt.

"Wir gehen davon aus, dass wir unsere Konzernziele für das Gesamtjahr erreichen werden, wobei die Beiträge der einzelnen Sparten anders zusammengesetzt sein könnten als zu Jahresbeginn prognostiziert. In Hinblick auf die in einigen Märkten zu beobachtenden Unsicherheiten und Volatilitäten sollten wir bei unserer üblichen Prognoseüberprüfung zur Jahresmitte ein klareres Bild haben", so Kreuzburg.

Informationen zu Anpassungen in der Finanzberichterstattung

Wie am 15. April mitgeteilt, nimmt Sartorius zum ersten Quartal 2013 geringfügige Anpassungen an der Berichterstattung seiner Geschäftszahlen vor. So werden die beiden Positionen Amortisation sowie Sonstige Steuern nunmehr als Bestandteil der Funktionskosten (Herstellkosten, Vertriebskosten, etc.) ausgewiesen. Diese veränderten Kostenzuordnungen haben keinen Einfluss auf den Jahresüberschuss des Unternehmens. Darüber hinaus verwendet der Konzern fortan als wesentliche Ertragskennzahl das bereinigte EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) anstelle des bisherigen bereinigten EBITA. Mit dieser Reporting-Struktur folgt Sartorius der international etablierten Praxis und ermöglicht eine bestmögliche Vergleichbarkeit seiner Finanzdaten. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr herzustellen, wurden die Vorjahreswerte entsprechend angepasst.

Weitere Informationen: Fact Sheet Neue Reporting-Struktur

Kennzahlen 1. Quartal 2013

1) Sartorius verwendet das operative EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) als wesentliche Ertragskennzahl.

2) Der maßgebliche Konzernnettogewinn ergibt sich durch Bereinigung um Sondereffekte, Herausrechnung nicht zahlungswirksamer Amortisation und Bewertungseffekten aus Hedginggeschäften, jeweils einschließlich entsprechender Steuereffekte sowie durch Berücksichtigung von Minderheitsanteilen.

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