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Seminar mit Praktikum: Industrielle Röntgentechnik

Die Qualitätssicherung ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bestandteil des industriellen Produktionsprozesses geworden. Im Rahmen von Null-Fehler-Konzepten wird eine 100-Prozent-Inspektion in der Produktion angestrebt. Oft lässt eine reine visuelle Oberflächenprüfung jedoch keine ausreichenden Rückschlüsse auf die Qualität eines Werkstücks zu. Verdeckte Fehlstellen wie Lunker, Poren oder mangelhafte Fügeverbindungen sind äußerlich kaum erkennbar, können sich aber erheblich qualitätsmindernd und sicherheitskritisch auswirken.

Zunehmend an Bedeutung gewinnen daher röntgenbasierte Inspektionsverfahren als leistungsstarkes Werkzeug für die zerstörungsfreie Prüfung. Mithilfe der industriellen Röntgentechnik lassen sich im Materialinneren verborgene Strukturen beliebig komplexer Objekte aus fast allen Werkstoffen mit hoher Genauigkeit erfassen und charakterisieren. Durch das bildgebende Funktionsprinzip können viele bewährte Verfahren der klassischen Bildverarbeitung für eine automatische Fehlererkennung adaptiert werden.

Die Fraunhofer-Allianz Vision startet daher im Jahr 2012 eine neue Seminarreihe, die die industrielle Röntgentechnik zum Thema hat. Das erste Seminar mit dem Programmtitel "Industrielle Röntgentechnik als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion" findet am Mittwoch und Donnerstag, 28. März und 29. März 2012 statt. Veranstaltungsort ist das Fraunhofer-Entwicklungszentrum für Röntgentechnik EZRT in Fürth. Anmeldungen zu diesem Seminar per E-Mail unter vision@fraunhofer.de oder im Fraunhofer Vision-Web-Shop unter http://www.vision.fraunhofer.de/webshop.

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