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Styrolkunststoff: BASF und INEOS unterzeichnen Joint-Venture-Vertrag

Die BASF und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst, Großbritannien, sind einen weiteren Schritt bei der Gründung des Joint Ventures Styrolution vorangekommen. Die Unternehmen unterzeichneten am 27. Mai einen Vertrag, der die Zusammen¬arbeit im neuen Joint Venture Styrolution regelt. Die Gründung des Joint Ventures steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Die BASF und INEOS wollen ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeits¬gebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrol-basierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in dem Joint Venture Styrolution zusammenführen. Die jeweiligen Geschäfte mit Polystyrol-Schäumen sind nicht Teil der Transaktion und verbleiben innerhalb der BASF bzw. bei INEOS.

Sitz des Unternehmens wird Frankfurt am Main, Deutschland, sein. Die Anteile am Joint Venture werden jeweils zu 50 % von BASF und INEOS gehalten. Die BASF wird nach Abschluss der Transaktion eine Ausgleichszahlung erhalten und beabsichtigt, ihr Geschäft mit SM, PS, ABS und SBC und das Styrol-basierte Copolymergeschäft an Standorten in Deutschland (Ludwigshafen, Schwarzheide), Belgien (Antwerpen), Korea (Ulsan), Indien (Dahej) und Mexiko (Altamira) in das Joint Venture einzubringen. Insgesamt beschäftigt BASF rund 1460 Mitarbeiter in ihrem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden EUR.

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INEOS beabsichtigt ABS-Produktionsanlagen in Deutschland (Köln), Spanien (Tarragona), Indien (Vadodara) sowie in Thailand (Map Ta Phut) in das Joint Venture einzubringen. Darüber hinaus wird INEOS auch sein Geschäft mit SM und PS einbringen. Dieses umfasst Standorte von INEOS und INEOS Styrenics in Kanada (Sarnia), den USA (Indian Orchard, Joliet, Decatur, Texas City, Bayport), Deutschland (Marl), Frankreich (Wingles) und Schweden (Trelleborg). Insgesamt beschäftigt INEOS weltweit rund 2200 Mitarbeiter in seinem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden EUR.

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