
NIS-Seq-Methode zur Genidentifikation in lebenden Zellen
Forschende der Universität Bonn haben mit der NIS-Seq-Methode ein schnelles Verfahren entwickelt, um Gene in lebenden Zellen zu identifizieren und Krankheit besser zu verstehen.


Forschung zu Nahrungsmittelallergien
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des PEI haben die Nahrungsmittelallergie-induzierte Darmentzündung (Allergische Enteritis), die bisher wenig erforscht ist, ins Visier genommen und aktuelle Forschungsergebnisse publiziert.

Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin-Gen, sind die Ursache der Huntington-Krankheit. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die dreidimensionale Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen.
Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine Möglichkeit gefunden, Stammzellen gezielt zu markieren. Dadurch wird es möglich, ihr Verteilungsmuster und ihre Funktion in lebenden Organismen detailliert zu analysieren.

Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Universität Zürich hat das Gen entdeckt, das bei Stubenfliegen das männliche Geschlecht bestimmt.

Die Stratec Molecular Bisulfite Conversion Kits ermöglichen eine schnelle und vollständige Bisulfit-Behandlung und Konvertierung von nicht-methyliertem Cytosin zu Uracil in cfDNA-Proben und aufgereinigter genomischer DNA aus Blut- und Gewebeproben sowie aus FFPE-Gewebeschnitten.
Biochemische Reaktionen in Echtzeit verfolgen

Mit einem leistungsstarken Röntgenlaser hat ein internationales Forscherteam erstmals einen Gen-Schalter in Aktion beobachtet. Die Untersuchung unter Leitung von Dr. Yun-Xing Wang vom US-Krebsforschungsinstitut (National Cancer Institute) zeigt die ultraschnelle Dynamik eines sogenannten Riboswitches, der einzelne Gene an- und ausschalten kann.

Wettbewerb der Top-Innovationen
Der CRISPR Epigenetic Activator von Merck wurde von der Fachzeitschrift The Scientist zu einer der Top-10-Innovationen 2015 ernannt.

Dem Ribosom bei der Arbeit zuschauen
Ein statistisches Verfahren könnte dabei helfen, die Funktion von bisher unbekannten Genen aufzuklären. ForscherInnen um Uwe Ohler vom BIMSB am MDC haben eine Filtermethode aus der Sprachsignalverarbeitung adaptiert und getestet.
Forscher entdecken einen neuen Erbfaktor

Ein Forscherteam unter Federführung des Bonner Uniklinikums hat ein Gen entdeckt, das mit einer seltenen Erkrankung in Zusammenhang steht. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Harntrakt während der embryonalen Entwicklung nicht richtig ausbildet.