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Histologie in 3DNeue Färbemethode ermöglicht Nano-CT-Aufnahmen von Gewebeproben

Prof. Franz Pfeiffer montiert eine Probe am Nano-CT-Gerät

Bislang werden Gewebeproben von Patienten für histologische Untersuchungen in dünne Scheiben geschnitten. Das könnte sich in Zukunft ändern: Ein interdisziplinäres Team TUM hat eine Färbemethode entwickelt, die es erlaubt, dreidimensionale Gewebeproben mit dem ebenfalls kürzlich an der TUM entwickelten Nano-CT-Gerät zu untersuchen.

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IC-Trennsäulen Anion-LinieIonenchromatographie

Mit den Trennsäulen der neuen Anion-Linie hat Hamilton eine hochwertige Komplettlösung für die Ionenchromatographie vorgelegt. Die Säulen genügen sämtlichen Anforderungen des ionenchromatographischen Prozesses und decken nahezu alle Anwendungsbereiche ab.

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IC-Trennsäulen Anion-Linie: Ionenchromatographie

Analytische Trennsäulen sind die wichtigsten Bestandteile aller ionenchromatographischen Systeme. Sie sind der Ort, an dem der Ionenaustausch und damit das eigentliche Herzstück des ionenchromatographischen Prozesses stattfindet. Die Anforderungen, die dabei an die Säulen gestellt werden, sind hoch: Soll die Analyse erfolgreich durchgeführt werden können, muss das Säulengehäuse in hohem Maße korrosionsbeständig und chemisch inert gegenüber den zu trennenden Substanzen sein. Die Trennsäulen müssen ein leistungsstarkes Füllmaterial enthalten und sich als hochgradig druckresistent erweisen. Zudem werden je nach Anwendungsbereich verschiedene Säulenmodelle benötigt: Zur Analyse kleiner Probenmengen bedarf es anderer Modelle als bei großen Probenbeladungen, schnelle Routinetrennvorgänge erfordern andere Säulen als die Analyse einer unbekannten Ionenanzahl mit unterschiedlichsten Konzentrationen in einer nativen Matrix.

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Die Anion-Säulenlinie

Mit den Trennsäulen seiner neu entwickelten Anion-Säulenlinie hat Hamilton, einer der führenden Anbieter von Chemie- und Labortechnik aus Bonaduz/Schweiz, jetzt eine hochwertige Komplettlösung vorgelegt, die allen Anforderungen der Ionenchromatographie genügt und zugleich eine Vielzahl von Anwendungsbereichen abdeckt. Die Säulen wurden vor allem für die Analyse von Stan- dardanionen in wässrigen Lösungen unter der Verwendung von unterdrückter Leitfähigkeitsdetektion im Carbonat-Bicarbonat-Puffer konzipiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Trennsäulen werden sie nicht aus Stahl, sondern aus Polyetheretherketon (PEEK) gefertigt und gewährleisten dadurch eine metallfreie Analyse.

Eine interessante Neuerung findet sich im Inneren der Trennsäulen: Als stationäre Phase fungiert hier ein hochgradig vernetztes poröses Füllmaterial auf Polymerbasis, das speziell für diese Produktlinie gestaltet wurde. Die Oberflächenchemie für den Ionenaustausch weist eine starke kovalente Bindung auf, die festen Polymerträgerpartikel bleiben bis zu einem Druck von 350 bar stabil. So kann eine exzellente Lebensdauer des Produktes sichergestellt werden.

Kompatibel mit zahlreichen mobilen Phasen

Dank dieser stationären Phase auf Polymerbasis sind die Trennsäulen - anders als bei einem Füllmaterial auf Kieselgelbasis - auch im alkalischen Bereich und damit insgesamt bei einem pH-Wert von 1...13 einsetzbar. Sie sind dadurch mit zahlreichen mobilen Phasen kompatibel: Wässrige Lösungsmittel stellen ebenso wenig ein Problem dar wie sämtliche organischen Lösungsmittel, die Verwendung von Hydroxidgradienten ist gleichermaßen möglich wie der Einsatz von Carbonat-Bicarbonat-Puffern jeglicher Konzentration für die isokratische Trennung.

Die Säulen der Anion-Linie gewährleisten über ihre gesamte Nutzungsdauer hinweg selbst unter schwierigen Bedingungen eine ausgezeichnete Haltbarkeit und hohe Trennungseffizienz. Spezielle Systemvoraussetzungen für ihren Einsatz existieren nicht: Die Trennsäulen sind mit jedem Ionen-Chromatographen und mit jedem HPLC-System kompatibel.

Vier verschiedene Säulenmodelle

Die Anion-Linie setzt sich aus insgesamt vier verschiedenen Säulenmodellen zusammen. Mit ihrer Hilfe werden beinahe alle Anwendungsbereiche abgedeckt.

Bei den meisten regulären ionenchromatographischen Verfahren müssen nur kleine Probenmengen getrennt bzw. isoliert werden. Hierfür hat Hamilton mit der Säule Anion Micro ein nahezu ideales Tool bereitgestellt. Die Trennsäule bietet eine hohe Auflösung von Standardanionen und kann in Verbindung mit Mikropumpen bei geringer Durchflussrate im µl/min-Bereich verwendet werden.

Für spezifische Trennprobleme, bei denen es hohe Ionenkonzentrationen zu analysieren gilt, wurde die hochauflösende Trennsäule Anion Resolution entwickelt. Sie zeichnet sich neben ihrer hohen Trennungseffizienz zusätzlich dadurch aus, dass sie es dem Nutzer ermöglicht, in einem einzigen Durchlauf sowohl hohe als auch niedrige Ionenkonzentrationen parallel zu analysieren.

Hohe Nachfrage erfahren derzeit Lösungen für den Bereich der Hochgeschwindigkeitschromatographie. Hier soll die Trennung von Standardanionen zumeist binnen weniger als 15 min bewerkstelligt werden. Für Trennvorgänge dieser Art hat Hamilton die Trennsäule Anion Fast konzipiert. Sie weist ein wohlausgewogenes Verhältnis von guter Auflösung und kurzem Analysezeitraum auf und eignet sich für mittlere und niedrige Lösungskonzentrationen im Bereich von 1...500 ppm.

Für die Analyse sehr niedriger Ionen-Konzentrationen im ppb-Bereich, sei es bei Standardanionen oder Oxyhalogeniden, eignet sich schließlich die Säule Anion Trace. Bei ihr konnte gegenüber herkömmlichen Trennsäulen das Signal-zu-Rausch-Verhältnis verbessert werden. Eine weitere Stärke der Säulen sind verbesserte Peakformen und kürzere Retentionszeiten bei spät eluierenden Anionen.

Fazit

Die Trennsäulen der Anion-Linie von Hamilton brauchen den Vergleich mit anderen Säulenlösungen für die Ionenchromatographie nicht zu scheuen. Da sie aus Polyetheretherketon (PEEK) gefertigt werden, ermöglichen sie eine metallfreie Analyse.

Das speziell gestaltete Füllmaterial auf Polymerbasis ist in hohem Maße druckresistent und ermöglicht einen umfassenden Einsatz der Säulen, nicht zuletzt auch in Verbindung mit alkalischen Lösungsmitteln. Die hier vorgestellten Säulen zeichnen sich durch ausgezeichnete Haltbarkeit und hohe Trenneffizienz aus. Mit insgesamt vier Säulenmodellen wurde eine Komplettlösung für nahezu alle Anwendungsbereiche entwickelt – für niedrige und hohe Probenmengen liegen ebenso Lösungen vor wie für die derzeit stark nachgefragte Hochgeschwindigkeitschromatographie oder die Analyse von geringen Ionenkonzentrationen.

Michael Beyrau, Heidelberg

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