Umfassender Überblick zu bedenklichen Chemikalien in Kunststoffen
Eine aktuelle Studie bietet einen ersten umfassenden Überblick über sämtliche Chemikalien, die in Kunststoffen enthalten sein können. Analysiert wurden über 16.000 Chemikalien.
Eine aktuelle Studie bietet einen ersten umfassenden Überblick über sämtliche Chemikalien, die in Kunststoffen enthalten sein können. Analysiert wurden über 16.000 Chemikalien.
Perspektiven für die Krebsfrüherkennung
Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein Verfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, die zeitliche Entwicklung von Körperzellen, von denen eine Krebsgefahr ausgeht, aus einer einzelnen Gewebeprobe zu rekonstruieren.

Aktuelle TOP 5
Neuroregeneration nach Rückenmarksverletzung
Computer als Versuchstier-Alternative
Eine Pilotstudie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt: Virtuelles Waldbaden mit Bild, Ton und Duft verbessere Stimmung und Naturverbundenheit.

Die Cube Biotech GmbH beruft den früheren Sartorius-CEO Dr. Joachim Kreuzburg in den Aufsichtsrat. Ziel ist der Ausbau der globalen Präsenz und automatisierter Prozesse in der Proteinforschung.

Hornbach unterstützt Krebsforschung
Die Hornbach Gruppe unterstützt den Aufbau des Nationalen Krebspräventionszentrums in Heidelberg mit fünf Millionen Euro. Im neuen Labor soll an innovativen Methoden zur Krebsfrüherkennung geforscht werden.

SI Scientific Instruments stellt einen externen Durchflussmesskopf zur Charakterisierung von Nanopartikelsuspensionen vor, mit dem Größe und Verteilung von Nanopartikeln in Produktionslinien kontinuierlich in Echtzeit messen werden können.

Über anzahlbasierte Referenzmaterialien für...
Zwei Autoren berichten über die Entwicklung eines Referenzmaterials für die Nanopartikel-Charakterisierung, was die Kalibrierung analytischer Systeme zum Bestimmen der Partikelanzahlkonzentration in Qualitätskontrolle und Forschung erleichtert.
Im Rahmen eines multidisziplinären Projekts arbeiten Forschende der TU Graz an der Entwicklung von Testverfahren und präzisen Analysemethoden, um den tatsächlichen Abrieb von Reifen, Bremsen und Fahrbahnbelägen genau erfassen zu können.

Kleine Teilchen, große Wirkung
Für Wirkung und Sicherheit von Kosmetikprodukten mit Nano- und Mikropartikeln spielen deren Partikelgrößen eine entscheidende Rolle. In Tests wird gezeigt, wie Laserbeugung zum präzisen Bestimmen der Partikelgrößenverteilung in Sonnencreme und Sonnenspray eingesetzt werden kann.
Neue Ansätze für Autoimmunerkrankungen
Neue Ansätze zur Behandlung von Autoimmunhepatitis, Multipler Sklerose, Alzheimer und Typ-1-Diabetes: Regulatorische CAR-T-Zellen sollen gezielt Entzündungen und Fehlsteuerungen des Immunsystems eindämmen.


Partikelanalyse | Mikroplastik
Forschende der TU Graz haben gemeinsam mit dem Unternehmen Brave Analytics eine Methode entwickelt, um Nanokunststoffpartikel (Nanoplastik) in Flüssigkeiten zu detektieren und deren Zusammensetzung zu bestimmen.
Induzierte neurale Stammzellen können chronische Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem bei Mäusen reparieren. Forschende aus Cambridge und Innsbruck sehen in der Transplantation dieser Zellen einen möglichen Therapieansatz für fortschreitende Multiple Sklerose.


Eine internationale Übersichtsstudie zeigt, dass Lithium-Schwefel-Batterien (LSBs) Ladezeiten von unter 30 Minuten erreichen können – idealerweise sogar nur zwölf Minuten. Dabei bleiben Stabilität und Reichweite erhalten. Basierend auf hunderten Studien liefert die Arbeit einen praxisnahen Fahrplan für Schnelllade-LSBs.

Gesundheitsrisiko von Arbeitsstoffen bewertet
Die aktuelle Liste der MAK- und BAK-Werte liegt vor. Die Bewertung des Risikos wurde bei zwölf Arbeitsstoffen geändert, vier Substanzen wurden neu in die Liste der Grenzwerteempfehlungen aufgenommen.

MXene als Wasserstoff-Speicher
MXene-Materialien bieten Potenzial für die Wasserstoffspeicherung. Neue Berechnungen zeigen, wie Wasserstoff in Ti₃C₂-MXenen bindet und sich im Material bewegt.

Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 4. Juli 2025 die Weiterförderung aller neun Konsortien der ersten Förderrunde der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. Insgesamt stellen stellen Bund und Länder bis Ende 2028 rund 92 Millionen Euro zur Verfügung.

Energieeffizientes Thermomanagement
Forschende am Fraunhofer ISE entwickeln PCM-Emulsionen mit doppelter Speicherdichte für Gebäude- und Prozesskühlung. Die Anwendungen reichen von Wärmepumpen bis zur Batteriekühlung.

International Meeting on Chemical Sensors
Vom 22. bis 26. Juni fand das International Meeting on Chemical Sensors in Freiburg statt. Mehr als 300 Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie diskutierten wissenschaftliche Fortschritte und industrielle Anwendungen auf dem Gebiet der chemischen Sensorik.
