Hornbach unterstützt Krebsforschung
Fünf Millionen Euro für den Bau eines Labors zur Krebspräventionsforschung
Die Hornbach Gruppe fördert den Neubau des Nationalen Krebspräventionszentrums (NKPZ) in Heidelberg mit einer Spende von fünf Millionen Euro. In einem neuen Labor soll in Zukunft an aussagekräftigeren Früherkennungs- und Screening-Methoden geforscht werden.
„Präventionsforschung ist ein ganz wichtiges Zukunftsfeld, das viel Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient“, betont Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG. „Mit der Einrichtung des neuen Labors im Nationalen Krebspräventionszentrum leisten wir einen Beitrag, um Menschen künftig besser vor dieser schweren Krankheit zu bewahren – und wir wünschen uns, dabei möglichst viele Nachahmer zu finden.“
Krebsprävention im Fokus
In strategischer Partnerschaft mit der Deutschen Krebshilfe baut das DKFZ in Heidelberg das Nationale Krebspräventionszentrum auf. Bis 2027 soll ein eigenes Gebäude an der Berliner Straße entstehen. Das Zentrum wird sämtliche Kernbereiche der Krebsprävention vereinen – von der Forschung bis hin zur Anwendung:
- Eine Präventionsambulanz mit Beratungs- und Studienangeboten zur personalisierten Prävention
- Laborflächen für die präklinische und translationale Präventionsforschung
- Programme zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Krebsprävention
Ein zentrales Element der Krebsprävention bleibt die Früherkennung. Studien zeigen, dass durch gesunde Lebensführung und die Nutzung bestehender Früherkennungsuntersuchungen rund 60 Prozent der Krebstodesfälle in Deutschland vermeidbar wären. Doch für viele Tumorarten fehlen bislang geeignete Verfahren – etwa aufgrund unzureichender Biomarker, die spezifisch genug für verlässliche bevölkerungsweite Screeningtests sind.
„Im Hornbach Labor werden wir uns darauf konzentrieren, neue Methoden für die Krebsfrüherkennung zu entwickeln und insbesondere auch personalisierte Früherkennungsansätze erforschen, die an die individuellen Krebsrisiken angepasst sind“,
erklärt Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ.
Ein starkes Zeichen für die Forschung
Das Engagement der Hornbach Gruppe ist nicht neu: Bereits 2008 hatte das Unternehmen die Krebsforschung im DKFZ mit einer großzügigen Spende gefördert und unter anderem eine Stammzellforscherin unterstützt. Albrecht Hornbach ist zudem seit vielen Jahren Mitglied im Advisory Council des DKFZ.
„Wir sind Hornbach dankbar für diese herausragende Unterstützung“,
sagt Michael Baumann. „Wir haben das große Glück, dass wir das Nationale Krebspräventionszentrum mit viel Unterstützung durch Unternehmen und Stifter aufbauen können. Das ist in Deutschland alles andere als selbstverständlich. Es wäre großartig, wenn die außerordentliche Unterstützung durch die Hornbach Gruppe noch weitere Unternehmen dazu inspiriert, in eine gesündere Zukunft zu investieren.“
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft











