Software

Intuitive Menüführung

Da die Bildakquirierung, Auszählung, Dokumentation und Archivierung von EliSpot-Platten und Einzelnäpfen sehr komplex ist, muss die Software, mit der der Benutzer den Plattenreader ansteuern und einstellen kann, umso übersichtlicher und verständlicher gestaltet sein. AID Diagnostika hat jetzt eine neue Version der EliSpot-Reader-Software entwickelt, mit der die Handhabung wesentlich einfacher, schneller und flexibler wird.

Bild 1: Eine große Stärke der AIDLösung ist ihre Kompaktheit: Von 6-Well- bis 384-Well-Platten können mit dem EliSpot-Reader-System und der dazugehörigen Software interpretiert werden. Lästiges Umschalten zwischen Bildaufnahme- und Verarbeitungssoftware entfällt.

Durch den Touchscreen, aber auch von der optischen Aufmachung her, ist die Version 8 der EliSpot-Reader-Software zeitgemäßer, ansprechender und intuitiver. Sie ist seit März dieses Jahres erhältlich und wurde in Deutschland erstmals auf der analytica in München vorgestellt. Die Hauptaufgabe der Software ist es, die Objekte, die sich in den Wells befinden, zu quantifizieren, zu visualisieren und die dabei generierten Daten zur Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen. Für die Bildakquirierung muss die im Lesegerät verbaute Kamera korrekt positioniert und so eingestellt werden, dass anschließend über anwenderspezifische Software-Konfigurationen die Auszählung durchgeführt werden kann. Um den verschiedenen Anwendergruppen sämtliche Features übersichtlich und verständlich anbieten zu können, hat AID den Fokus bei der neuen Version 8 auf eine Kombination aus Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit gelegt.

Das Interface ist so konzipiert, dass selbst ungeübte Anwender in kürzester Zeit das System bedienen können. Außerdem sind die Gestaltung der graphischen Elemente sowie die Farbgebung deutlich ansprechender und zeitgemäßer als bei der Vorgängerversion. Die Grundstruktur der neuen Software ist so programmiert, dass sie die heutige Generation von Computer-Prozessoren ideal ausnutzt, was sich insbesondere auf Datenhandling, Stabilität und Flexibilität positiv auswirkt. Durch ein neues Konzept der Datenverarbeitung ist die neue Version zudem um einiges schneller, da alle Prozesse, die vorher step-by-step verarbeitet wurden, nun parallel zueinander ablaufen. Für den Anwender bedeutet das ein entspannteres Arbeiten, mehr Produktivität und verlässliche Ergebnisse.

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Übersichtlich und individuell einstellbar
Die Software stellt die generierten Daten übersichtlich dar und erleichtert dadurch die Auswertung der Platten. Durch den modularen Aufbau können Inhalt und Visualisierung dabei sehr flexibel gestaltet werden. Der Anwender entscheidet selbst darüber, welche Informationen gezeigt werden sollen und welche nicht.

Einzelne Elemente der Arbeitsoberfläche, Buttons sowie Darstellungs- beziehungsweise Einstellungsfenster lassen sich jederzeit individuell positionieren und können je nach Kundenwunsch skaliert werden. Während die V7 noch mit dem alten Microsoft Graphics Device Interface (GDI) arbeitet, können dank des vektorgrafikbasierten Interface der V8 relevante Objekte ohne Qualitätsverlust herangezoomt werden, unabhängig davon, ob es sich um einen 17- oder einen 100-Zoll-Monitor handelt.

Alle Anwendungen sind zudem mit den Optionen und Einstellungsmöglichkeiten, die bisher zentral an einer Stelle der Software zu finden waren, verknüpft, was ebenfalls die Handhabung erleichtert und Zeit spart. Außerdem wurde die Darstellung der Steuerelemente für Konfiguration und Kalibrierung verbessert, klarer strukturiert und dadurch vereinfacht. So gibt es beispielsweise bei der "Compare-Wells"-Funktion die Möglichkeit, per "Drag & Drop" einzelne Näpfe und die dazugehörigen Daten aus verschiedenen Platten an die gewünschte Stelle zu ziehen und übersichtlich miteinander zu vergleichen.

Um dem Anwender ein Feedback für seine Handlung zu geben, sind in der neuen Version Buttons, Informationselemente, Combo- und Check-Boxes animiert. Um etwa eines der Wells vergrößert zu betrachten, muss man nur auf dem Touchscreen oder mit dem Mauszeiger über das entsprechende Objekt fahren.

Zusätzlich kann der User entscheiden, mit welcher Kameraauflösung er arbeiten möchte, welche Einstellungen beispielsweise hinsichtlich der Belichtungszeit oder des Kontrasts verwendet werden sollen und in welchem Ausgabeformat der spätere Datenexport stattfinden soll. Mit der V8 können die Daten nun nicht mehr nur in Excel-Format, sondern auch in verschiedenen anderen Datei-Formaten wie etwa MS Word, Powerpoint oder direkt als PDF exportiert werden. Außerdem wurden die graphischen Darstellungsmöglichkeiten erweitert und verbessert.

Eine wichtige Neuerung ist darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Sprache im Menü auszuwählen. Während die Software vorher nur auf Englisch verfügbar war, kann das Interface jetzt auch auf Deutsch, Russisch, Chinesisch und weitere Sprachen umgestellt werden.

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