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Artikel und Hintergründe zum Thema

GDCh unter neuer Leitung

Barbara Schick,

Tom Kinzel ist neuer Geschäftsführer der GDCh

Zum 1. August 2024 hat Dr. Tom Kinzel die Geschäftsführung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) übernommen. Er folgt auf Professor Dr. Wolfram Koch, der die Geschicke der GDCh knapp 22 Jahre leitete und nun in den Ruhestand eintrat. In seiner neuen Funktion beabsichtigt Kinzel vor allem, die Leitbilder der GDCh weiter mit Leben zu füllen und das Ehrenamt zu unterstützen. Als ehemaliger Allianzmanager möchte er außerdem die chemische Gemeinschaft gemeinsam mit befreundeten Organisationen voranbringen.

Dr. Tom Kinzel. © GDCh

Vor seinem Amtsantritt hatte sich Tom Kinzel zunächst drei Monate mit den Abläufen in der Geschäftsstelle vertraut gemacht. Sein erster Kontakt mit der GDCh fand aber viel früher statt. „Während meines Studiums und meiner Promotion erhielt ich Reisestipendien von der GDCh. Ohne diese Förderung hätte ich nicht den Weg gehen können, den ich gegangen bin, und bin dafür zutiefst dankbar“, erinnert sich Kinzel. Schon damals trat er in die GDCh ein, in der er seit rund zwanzig Jahren Mitglied ist.

Seit Mai hat Kinzel die GDCh nun auch aus der Innenperspektive kennengelernt. „Ich habe bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen enormen Enthusiasmus für die Arbeit und eine starke Identifikation mit den gemeinnützigen Zielen der GDCh beobachtet. Hier, sowie in der guten finanziellen Lage liegt einer der wichtigsten Verdienste meines Vorgängers, Professor Wolfram Koch: Die GDCh ist sehr gut aufgestellt, um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können“, resümiert Kinzel. „Aber die Geschäftsstelle mit ihren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ja nur ein Teil der Architektur. Ich bin auch begeistert von dem hohen Engagement, mit dem die ehrenamtlich Tätigen zum Funktionieren der GDCh beitragen.“

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Pläne für seine Tätigkeit

Für die zukünftige Ausrichtung der GDCh hat Kinzel bereits Pläne: „Die GDCh folgt vier Leitbildern, nämlich Relevanz in Gesellschaft und Politik, lebendiges Netzwerk von engagierten Mitgliedern, global führende Gesellschaft sowie die Schaffung neuer Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation. Wir müssen prüfen, inwieweit die Angebote der GDCh für die chemische Gemeinschaft diesen Leitbildern entsprechen, wo bereits viele Fortschritte gemacht worden sind und wo wir vielleicht noch am Anfang stehen. Auch den Umgang mit den ehrenamtlichen Tätigen möchte ich genau betrachten, denn nur gemeinsam schaffen wir einen Mehrwert für die chemische Gemeinschaft. Wir wollen also weiterhin viel für die chemische Gemeinschaft und unsere Mitglieder erreichen.“

Zur Person

Tom Kinzel hat in Göttingen Chemie studiert und in Organischer Chemie promoviert. Nach einem Postdoc-Aufenthalt am MIT in den USA startete er 2011 seine Karriere als Laborleiter bei Bayer Pharma in Wuppertal. Nach mehreren beruflichen Stationen leitete er die Open Innovation Center China und Europa, die für Allianzen und Kooperationen mit externen Partnern zuständig sind. Im Jahr 2022 wechselte Kinzel zu Nuvisan ICB, einem Unternehmen, das im Auftrag der pharmazeutischen Industrie neue Wirkstoffe erforscht. Dort leitete er die Abteilung Services innerhalb des Bereichs Life Science Chemistry. Im Jahr 2023 schloss er außerdem ein EMBA-Studium an der HEC Paris ab.

Über die GDCh

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 30 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis. Die GDCh unterstützt die Ausbildung in Schule und Hochschule sowie die kontinuierliche Fortbildung für Beruf und Karriere.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)

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