Neue Räume für die Labormedizin
Hoher Automatisierungsgrad im Labor-Neubau
Die "Labor Staber"-Gruppe (Dr. Staber & Kollegen GmbH) versorgt an insgesamt sieben Standorten mit ca. 650 Mitarbeitern bundesweit niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser mit medizinischen Laborleistungen. Am Standort München-Riem wurde ein Laborgebäude mit hochmodernen Laboren für medizinische Diagnostik errichtet und Ende Februar offiziell einweiht. Eineinhalb Jahre nach dem Spatenstich im April 2022 waren die Labore im Oktober letzten Jahres fertiggestellt und bezugsfertig.
Auf einer Gesamtfläche von 5400 m2 sind 2000 m2 Laborfläche, das Herzstück des Objekts, untergebracht, ausgestattet mit modernen Automatisierungsanlagen, darunter u. a. Geräte von Roche und Sysmex. Ebenso sitzt die Verwaltung im neuen Gebäude, in der sämtliche administrative Gewerke für einen reibungslosen Laborbetrieb zusammenlaufen.
Das Objekt, unter der Bauleitung der Firma Goldbeck, wird mit Fernwärme geheizt und nach neuesten energetischen Standards unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte realisiert. Diverse Bereiche verfügen über einen 24-fachen Luftwechsel, die Abwärme der Maschinen wird energetisch umgenutzt, auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, um den Strombedarf zusätzlich zu unterstützen und das Betriebsgelände bietet nicht nur Raum für die Mitarbeiter, sondern ebenso für Vögel, für die Brut- und Nistplätze eingerichtet wurden. All das mit Verzicht auf Nutzung von Tropenhölzern.
Derzeit beschäftigt das Labor 220 Mitarbeitende in München und versorgt ca. 5000 niedergelassene Ärzte und Kliniken aus dem Großraum München. Moderne Workflows im Labor mit einem hohen Grad der Automatisierung unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schaffen Zeit für anspruchsvolle Bereiche ihres Aufgabenspektrums. "Mit diesem Vorgehen wollten wir nicht etwa in einen Prestige-Standort investieren, sondern gerade auch in unsere Belegschaft", erklärt Geschäftsführer der Sonic Healthcare Germany und Mutterkonzern hinter dem Labor Staber, Evangelos Kotsopoulos. Die Arbeitsbelastung durch die wachsende Anzahl von Proben und der Druck auf den Einzelnen soll gemindert werden, indem sich oft wiederholende Arbeitsschritte automatisiert und maschinell durchgeführt werden.
"Es ging uns um die Entlastung und um die gleichzeitige Schaffung eines modernen wie attraktiven Arbeitsumfelds. Damit setzen wir ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Mitarbeiter und wollen so auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken", präzisiert Dr. Stefan Kopf, Geschäftsführer der Dr. Staber & Kollegen.
Quelle: Dr. Staber & Kollegen












