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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fortschritt im 3D-Druck

Melanie Steinbeck,

Volumetrisches Bioprinting für Labore

Die xolo GmbH, ein Anbieter im Bereich Bioprinting, Optik und Materialwissenschaften, bringt mit „Xell" einen Bioprinter auf den Markt, der volumetrisches Bioprinting für eine breite Anwenderschaft zugänglich machen soll. Das Gerät druckt komplexe, schichtfreie Strukturen und ermöglicht vielseitige biomaterialbasierte Anwendungen.
© xolo

Optimierte Baukammer für vielseitige Anwendungen

Der Bioprinter verfügt über eine optimierte Baukammer, die auf Standard-Einwegküvetten zugeschnitten ist und über ein Druckvolumen von 10x17x10 mm³ verfügt. Der Drucker sei für hochwertige Biotinten geeignet und ermögliche diverse Anwendungen von Gewebegerüsten bis hin zu kundenspezifischen Hydrogelen. Das Drucken in versiegelten Küvetten gewährleiste eine kontrollierte Umgebung, die die Stabilität und Integrität empfindlicher Biotinten und Materialien während des gesamten Druckprozesses sicherstellt.

Hohe Präzision und glatte, schichtfreie Oberflächen

Durch die Full-HD-Auflösung, die von einer hochintensiven LED-Lichtplatte unterstützt wird, erreicht der Bioprinter laut Herstellerangaben die Präzision, die für den Druck komplexer Strukturen mit außergewöhnlich glatten Oberflächen erforderlich ist. Das schichtfreie Xolographie-Verfahren gewährleiste isotrope Eigenschaften und sei damit ein leistungsstarkes Werkzeug für die Entwicklung von Biomaterialien.

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Gebrauchsfertige Biotinten und intuitive Schnittstelle

Das Plug-and-Play-Design des 3D-Druckers ist mit den gebrauchsfertigen Biotinten des Unternehmens sofort einsetzbar. Eine einfache, intuitive Schnittstelle reduziere die Einrichtungszeit. Da es sich bei dem System um eine offene Plattform handelt, können auch eigene Anwendungen entwickelt werden.

Im Bioprinter gedruckte Gefäßstruktur © xolo

Für Forschende, die größere Bauraumvolumen und zusätzliche Flexibilität benötigen, gibt es das erweiterte Modell Xube². Dieses System verfügt über ein größeres Bauraumvolumen und bietet eine modulare Objektivstruktur, die auf unterschiedliche Druckauflösungen angepasst werden kann. Zudem ermögliche das System das schnelle Umschalten zwischen 375 nm und 405 nm Lichtblättern und biete so eine hohe Flexibilität für besonders anspruchsvolle volumetrischen Druckaufgaben.

Präsentation auf der Formnext 2024

Interessierte Fachleute haben vom 19. bis 22. November 2024 die Möglichkeit, den Bioprinter live auf der Formnext in Frankfurt zu erleben. Der Stand des Herstellers befindet sich in Halle 11.1, Stand D31. Es können dort Testdrucke durchgeführt werden.

Erschwinglicher Einstieg in Bioprinting-Technologie

Bis zum 31. Dezember 2024 gewährt der Hersteller einen Rabatt von 50 Prozent für akademische Einrichtungen auf den Bioprinter „Xell". Das Unternehmen möchte damit Laboren einen Einstieg in die Technologie des volumetrischen 3D-Drucks auch ohne große Anfangsinvestitionen ermöglichen.

Was ist volumetrischer 3D-Druck?

Mit dem Bioprinter können komplexe Strukturen aus Biotinten gedruckt werden. © xolo

Ein volumetrischer 3D-Drucker schickt Lichtstrahlen aus verschiedenen Richtungen durch Flüssigkeit. An den Stellen, an denen sich die Lichtstrahlen treffen, wird die Flüssigkeit fest – so entsteht das gewünschte Objekt in einem Schritt.

Das Besondere an dieser Methode ist, dass das Objekt keine sichtbaren Schichten hat und die Struktur dadurch besonders glatt und stabil ist. Es geht außerdem viel schneller als herkömmliches Drucken, da das ganze Objekt auf einmal entsteht und nicht Stück für Stück.

Quelle: xolo

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