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MikroskopieWorkflow vom Licht- zum Elektronenmikroskop

Das Unternehmen Carl Zeiss hat eine Hard- und Software-Schnittstelle zur Verbindung von Licht- und Elektronenmikroskopen für korrelative Mikroskopie entwickelt. Die „Shuttle & Find“ genannte Schnittstelle ermöglicht es, Stellen fixierter Proben, die in einem System markiert wurden, im zweiten System innerhalb weniger Sekunden wiederzufinden. Dies ermöglicht eine ortsgenaue Überlagerung von licht- und rasterelektronenmikroskopischen Bildern, höchstaufgelöste Detailvergrößerung sowie die Zusammenführung funktioneller und struktureller Informationen.

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Mikroskopie: Workflow vom Licht-  zum Elektronenmikroskop

Kernelemente von Shuttle & Find für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM) sind ein transferierbarer Objektträger, der den reibungslosen Probenübertrag zwischen Licht- und Elektronenmikroskop ermöglicht („Shuttle“) sowie ein Softwaremodul, das alle benötigten Funktionen von Licht- und Elektronenmikroskop steuert und damit insbesondere das Wiederauffinden definierter Probenstellen ermöglicht.

Korrelative Untersuchungen, bei denen Fluoreszenzmikroskopbilder mit rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen von ein und derselben Probenstelle kombiniert werden, bieten großes Potenzial. Einer der wissenschaftlichen Partner bei der Entwicklung der Schnittstelle ist Dr. Roger Wepf, Leiter des elektronenmikroskopischen Zentrums EMEZ an der ETH Zürich: „Sehr hilfreich! Mit Shuttle & Find entfällt die mühselige Suche nach identischen Probenstellen im Licht- und Elektronenmikroskop. Damit wird korrelative Mikroskopie wirklich handhabbar, auch wenn noch einige präparative Fragestellungen zu lösen sind.“

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