Hochauflösende Mikroskopie mit flexiblen Analysefunktionen
Digitalmikroskop mit 4K-Bildgebung
Mit dem "VHX-X1" stellt Keyence ein Digitalmikroskop vor, das sich durch hohe Bildqualität, Benutzerfreundlichkeit und eine Vielzahl an Analysefunktionen auszeichnet. Das kompakte und flexibel konfigurierbare Mikroskopiesystem bietet umfangreiche Einsatzmöglichkeiten.
Ausgestattet mit einem "4K-CMOS-Sensor" sowie dem Advanced Optical Shadow Effect Mode ermöglicht das Mikroskop laut Hersteller die präzise Darstellung feinster Oberflächeninformationen - selbst bei geringer Vergrößerung. Die hohe Tiefenschärfe sorgt dafür, dass auch komplexe Strukturen vollständig erfasst werden können. Ein motorisierter Objektivrevolver erlaubt zudem einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Vergrößerungen.
Dank seines modularen Aufbaus kann das VHX-X1 für unterschiedliche Anwendungen angepasst werden. So ist unter anderem ein motorisierter 300-mm-Objekttisch verfügbar, der den Analysebereich erweitert. Für metallurgische Anwendungen steht ein hochauflösendes Revolverobjektiv zur Verfügung, das laut Anbieter „die gewohnte Benutzerfreundlichkeit eines Digitalmikroskops bietet“.
Die Steuerung erfolgt über eine Konsole und ermöglicht eine einfache Bedienung, die sicherstelle, dass Betrachtung, Dokumentation, Messung und Analyse jederzeit im Fokus stehen. Neben 2D- und 3D-Messungen unterstützt das System normgerechte Restschmutz- und Partikelanalysen. Eine Funktion zur automatischen Reproduktion sorgt dafür, „dass nicht nur die Aufnahmeeinstellungen, sondern auch die erstellten Analysen auf Knopfdruck schnell und einfach wiederholt werden können“. Dies verkürze Bearbeitungszeiten und steigere die Effizienz – auch für unerfahrene Anwender.
Ergänzt wird das System durch die Materialanalyse-Einheit EA-300, die eine laserbasierte Bestimmung der Materialzusammensetzung ermöglicht. Die Analyse erfolgt ohne Vakuum, Leitfähigkeitsbehandlung oder aufwendige Probenpräparation. „Die Probe wird platziert, und die Analyse kann sofort gestartet werden“, so das Unternehmen. Eine integrierte Datenbank unterstützt die Materialidentifikation durch passende Vorschläge. Der Wechsel zwischen Mikroskopie und Materialanalyse erfolgt dabei per Knopfdruck und ohne Hardwarewechsel.
Quelle: Keyence











