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Analytik Jena eröffnet Firmen-Museum

Das Firmenmuseum der Analytik Jena AG zeigt Besuchern, Kunden, Geschäftspartnern und interessierten Gästen auf ca. 70 Quadratmetern die spannende Geschichte der Analysenmesstechnik in Jena und die erfolgreiche Weiterführung der Instrumente-Entwicklung in der Analytik Jena bis in die Gegenwart.

Ausgestellt werden mehr als 40 Exponate aus allen drei Unternehmensbereichen Analytical Instrumentation, Life Science und Optics, darunter auch viele historische Instrumente aus der Zeit vor Gründung der Analytik Jena im Jahre 1990 - etwa aus den 60er und 70er Jahren bis in die 90er Jahre hinein. Insgesamt wird von Spektralphotometern, Atomabsorptionsspektrometern, Thermocyclern über Pipettierautomaten und Refraktometern bis hin zu kleinen Reflexvisieren aus dem Optics-Bereich eine Vielzahl an Instrumenten ausgestellt.

"Die Analytik Jena AG zählt zu den weltweit innovativsten Unternehmen moderner Analysenmesstechnik. Die Grundlage unseres Erfolgs wurde im April 1990 gelegt, als drei ehemalige Zeissianer die Analytik Jena gründeten. Mit dem Erwerb der Laboranalysentechnik von Carl Zeiss - samt Produktportfolio, Patenten, Mitarbeitern und deren Know-how - im Dezember 1995 konnte die kurz vor dem Aus stehende langjährige Tradition am Standort in Jena mit großem Erfolg fortgesetzt werden.  Den historischen Leistungen von Ernst Abbe und Carl Zeiss sind wir bis heute auf das Engste verpflichtet", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

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Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG, eröffnete das Firmenmuseum.

Nach einer sechsmonatigen Phase der Konzeption und Gestaltung präsentiert die Analytik Jena im Erdgeschoss des Rundbaus am Unternehmenssitz in der Konrad-Zuse-Straße in Jena-Göschwitz eine einzigartige Gesamtschau innovativer Technologien aus dem Bereich der optischen Spektroskopie. So zeigt das Unternehmen etwa mit dem AAS 5 EA ein Spektralphotometer auf dem Gebiet der Atomabsorptionsspektrometrie, das mit seiner querbeheizten Graphitrohrtechnik und der Möglichkeit der direkten Feststoffanalytik im Graphitrohr zu seiner Zeit weltweit eine Neuheit war und ein technologisch wichtiges Bindeglied bei der Weiterführung der späteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten  in der Analytik Jena darstellte.

"Einzelne Ausstellungsstücke sind nach Jahrzehnten noch funktionsfähig und viele dieser Geräte befinden sich aufgrund ihrer hervorragenden Qualität selbst heute noch weltweit in Laboren im Einsatz. Dem Qualitätsgedanken bei unseren Produkten sind wir noch heute verpflichtet. Unsere einzigartige contrAA®-Technologie etwa besitzt selbst nach über acht Jahren am Markt noch eine weltweite technologische Alleinstellung", so Berka weiter.

Die industrielle Fertigung der weltweit ersten Analysenmessgeräte begann in Jena, in der Optischen Werkstatt von Carl Zeiss, gegründet im Jahr 1846. Carl Zeiss führte 1874 das weltweit erste Spektrometer ein, Ernst Abbe hatte die wissenschaftlichen Grundlagen für die effektive Herstellung optischer Messinstrumente geliefert.

Die Analytik Jena wurde im Frühjahr 1990 in den Wende- und Umbruchzeiten als Vertriebsfirma gegründet und gehörte mit der Handelsregisternummer 27 zu den ersten Firmengründungen in der DDR der Nachwendezeit. Mit einem Kapital von 6000 Ost-Mark starteten die heutigen Vorstände Klaus Berka und Jens Adomat sowie der bereits Ende 1990 ausgeschiedene Walter Maul die Analytik Jena GmbH zunächst als "Vertriebsfirma für Analysemessgeräte". Mit dem Kauf der Laboranalysetechnik der Carl Zeiss Jena GmbH im Dezember 1995 erfolgte eine Zäsur und Analytik Jena agierte fortan als Entwickler, Hersteller und Anbieter innovativer High-Tech-Produkte, mit denen das Unternehmen gegen den Widerstand großer Konzerne am Weltmarkt bestehen und wachsen konnte. Heute werden Produkte der Analytik Jena in mehr als 120 Ländern der Welt genutzt. Der Konzern beschäftigt aktuell mehr als 900 Mitarbeiter und peilt für das laufende Geschäftsjahr erstmals einen Jahresumsatz von über 100 Mio. EUR an.

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