Kunststoffadditive

BASF erweitert Kapazitäten

Innerhalb der nächsten fünf Jahre plant BASF Investitionen in ihr Kunststoffadditiv-Geschäft in Höhe von mehr als 200 Mio. Euro weltweit, davon circa die Hälfte in Asien. Ziel ist es, Kapazitäten zu erweitern und die Produktion kontinuierlich zu optimieren.

Kunststoffadditive verbessern Produkteigenschaften, wie zum Beispiel Kratzfestigkeit und Lichtbeständigkeit, und optimieren den Verarbeitungsprozess. Als weltweit führender Zulieferer von Kunststoffadditiven mit Produktionsstandorten in allen Regionen ist BASF ein bedeutender Partner für die Kunststoffindustrie.

„BASF wird ihr Kunststoffadditiv-Geschäft mit Investitionen in zusätzliche Kapazitäten stärken, um die weltweit wachsende Nachfrage nach Antioxidantien und Lichtstabilisatoren zu bedienen. Zudem werden wir in digitale Prozesse und Technologien investieren, um unsere Kunden als zuverlässiger Lieferant in allen Regionen zu unterstützen“, sagte Dr. Christian Fischer, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Performance Chemicals.

Die geplanten Maßnahmen umfassen Kapazitätserweiterungen unter anderem an Standorten in Nordamerika und Europa sowie Investitionen in Automatisierungstechnik, digitale Technologien und Modellierung. Darüber hinaus plant das Unternehmen die Stärkung seiner Produktion von Kunststoffadditiven in Asien.

Neue Chemie ermöglicht Produktinnovationen

Neben Investitionen bleiben Innovationen ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsstrategie: Auf der K-Messe in Düsseldorf präsentierte BASF Plastic Additives unlängst zwei neue Lichtstabilisatoren:

Anzeige

Tinuvin® 880 ist ein neuartiger Lichtstabilisator mittleren Molekulargewichts, der dank einer signifikant verbesserten UV-Beständigkeit vor allem für Anwendungen im Innenraum eines Fahrzeugs geeignet ist und eine besonders hohe Wärmestabilität bietet.

Tinuvin® XT 55 bietet Formulierern eine sehr gute Haltbarkeit sowie ausgezeichnete Sekundäreigenschaften wie Farbstabilität und Beständigkeit gegen Farbveränderungen durch Stickoxide und Extraktion. Darüber hinaus trägt die flexible Dosierbarkeit des Stabilisators und der weiteren Formulierungsbestandteile entsprechend der Kundenbedürfnisse zur guten Wirtschaftlichkeit von Endprodukten bei.

Beide Produkte sind bereits bei Kunden in der Testphase.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuer Eigentümer

Domo-Chemiewerk in Leuna gerettet

Das Chemiewerk Domo Caproleuna in Leuna wird nicht stillgelegt. Eine von InfraLeuna und Leuna-Harze gegründete Auffanggesellschaft hat den Standort übernommen und damit 436 Arbeitsplätze gesichert. Zugleich hat das zuständige Gericht das...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren