Mit Sensorarrays komplexe Gasgemische analysierenEin Chip fürs Umwelt- und Gesundheitsmonitoring
FAU-Wissenschaftler entwickeln in deutsch-israelischem Forschungsprojekt industriell herstellbare miniaturisierte Sensorsysteme. Anwendung könnten Sie in der Stickoxidüberwachung oder in der Atemluft-Krebsdiagnostik finden.
Bereits in einem früheren Projekt (www.LCaos.eu) haben die Erlanger Wissenschaftler zusammen mit ihren israelischen Kollegen intelligente Sensorarrays entwickelt, die komplexe Gasgemische analysieren können: Die eigentlichen Sensoren sind auf einem chipähnlichen Träger platziert (oben links) und die Auswertung der Gasgemische erfolgt durch den Aufbau im großen Bild und mittels weiterer, hier nicht abgebildeter Elektronik. In dem neuen Projekt CC-Sens wollen die Forscher nun solche Sensorelemente miniaturisieren und mitsamt der dafür benötigten Auswerteelektronik auf einzelne Halbleiterchips integrieren. Diese neuen und hochintegrierten Sensoren werden dabei auch noch weit mehr aktive Sensorfelder erhalten, als die alten hier abgebildeten Vorläufertypen (die acht Rechtecke auf dem „Träger“ oben links). (Bild: Technion / Laboratory for nanomaterial-based devices)

