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Carl Zeiss legt positive Halbjahresbilanz vor

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2010/11 schließt Carl Zeiss mit deutlich gestiegenem Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr ab: Der Umsatz erreicht 2,143 Milliarden Euro und das Ergebnis (EBIT) liegt bei 355 Millionen Euro. Neben der erstmaligen Vollkonsolidierung des Brillenglasgeschäfts als neuer Unternehmensbereich Vision Care, hat kräftiges organisches Wachstum - vor allem in den Bereichen Halbleitertechnik, Medizintechnik und Industrielle Messtechnik - zur positiven Halbjahresbilanz beigetragen, die das Unternehmen in Stuttgart vorlegte. Der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 (1. Oktober 2010 bis 31. März 2011) erreicht 2,143 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 19 Prozent* gegenüber dem Vorjahr (erstes Halbjahr 2009/10: 1,379 Milliarden), währungsbereinigt beträgt der Anstieg 16 Prozent*.

Der Auslandsanteil am Geschäft beläuft sich auf 87 Prozent. Besonders stark wächst das internationale Geschäft mit Kooperationspartnern wie ASML, Nokia und Sony: Der Umsatz steigt um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 678 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 508 Millionen). In Amerika legt der Konzern beim Umsatz währungsbereinigt 13 Prozent* zu und erwirtschaftete einen Umsatz von 466 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 241 Millionen). Auch in Asien konnte Carl Zeiss wieder stark zulegen: Hier verbucht das Unternehmen währungsbereinigt ein Umsatzplus von zwölf Prozent* und erzielt 298 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 209 Millionen). In Europa erzielt Carl Zeiss ein währungsbereinigtes Wachstum von acht Prozent* gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich hier auf 649 Millionen Euro, davon erzielte der Konzern 242 Millionen Euro in Deutschland (erstes Halbjahr 2009/10: 390 Millionen, davon 161 Millionen in Deutschland).

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Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) liegt bei 355 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 176 Millionen). Das Ergebnis nach Steuern beträgt 240 Millionen (erstes Halbjahr 2009/10: 81 Millionen). Zum Stichtag 31. März 2011 beschäftigt Carl Zeiss weltweit 23787 Mitarbeiter, davon 9669 an den deutschen Standorten. Zudem absolvieren derzeit knapp 400 junge Menschen eine Ausbildung bei Carl Zeiss in Deutschland. Die Zahl der Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr (31. März 2010: 12778 Mitarbeiter, davon 8215 in Deutschland) durch die Vollkonsolidierung der Carl Zeiss Vision deutlich gestiegen. Durch die Eingliederung der international breit aufgestellten Carl Zeiss Vision stieg der Anteil der Mitarbeiter im Ausland von rund 40 Prozent auf nunmehr knapp 60 Prozent.

Entwicklung der Unternehmensbereiche

Für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 verbucht der Unternehmensbereich Halbleitertechnik ein Umsatzplus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einen Umsatz von 734 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 527 Millionen).

Der Unternehmensbereich Vision Care erzielte in der ersten Geschäftsjahreshälfte 2010/11 einen Umsatz in Höhe von 429 Millionen Euro. Das entspricht einem um Konsolidierungseffekte bereinigten Wachstum von drei Prozent. Im Geschäftsjahr 2010/11 wird Vision Care voll konsolidiert. Im Vorjahr wurde das Geschäft der Brillenglassparte Carl Zeiss Vision im Beteiligungsergebnis der Carl Zeiss Gruppe noch anteilig ("at equity") berücksichtigt.

Der Unternehmensbereich Medizintechnik, der zum größten Teil aus der börsennotierten Carl Zeiss Meditec AG besteht, entwickelte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres weiter positiv: Der Umsatz liegt bei 413 Millionen Euro, das entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr (erstes Halbjahr 2009/10: 354 Millionen). Aufgrund unterschiedlicher Konsolidierungskreise weichen die Werte von den veröffentlichten Zahlen der Carl Zeiss Meditec AG ab.

Das Geschäft des Unternehmensbereichs Mikroskopie entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr gut. In den ersten sechs Monaten erzielt dieser Bereich ein Umsatzwachstum von zehn Prozent und einen Umsatz von 209 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 191 Millionen).

Der Unternehmensbereich Industrielle Messtechnik schließt das erste Halbjahr 2010/11 mit einem Umsatzwachstum von 38 Prozent auf 184 Millionen Euro ab (erstes Halbjahr 2009/10: 133 Millionen). Der Unternehmensbereich Markenoptik/Optronik, der das Geschäft mit Ferngläsern, Planetarien, Foto- und Filmobjektiven sowie optronischen Produkten umfasst, erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 einen Umsatz in Höhe von 162 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009/10: 156 Millionen). Das entspricht einem Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

*Im Geschäftsjahr 2010/11 wird der Unternehmensbereich Vision Care erstmals vollkonsolidiert. Deshalb wurden die Vorjahreswerte von Umsatz und Ergebnis vergleichbar gerechnet. Die angegebenen Veränderungszahlen beziehen sich daher auf vergleichbare Proforma-Zahlen der Carl Zeiss AG inklusive Carl Zeiss Vision.

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