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Chemische Industrie: Kennzahlen 2009

Der Gesamtumsatz der deutschen chemischen Industrie verfehlte 2009 das Vorjahresniveau um 12,5 Prozent und sank auf 154,4 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Kunden im Ausland zeigte sich dabei etwas stabiler als der Inlandsumsatz: Der Auslandsumsatz sank um 12 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz brach um 13,5 Prozent auf 69,0 Milliarden Euro ein.

Die Chemikalienpreise sind 2009 auf breiter Front gesunken. Sie lagen im Durchschnitt um 2,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Stark rückläufige Rohstoffkosten für Öl und Gas und die schwache Nachfrage zogen die Preise nach unten. Ab Mitte des Jahres stabilisierte sich die Situation.

Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche ging verglichen mit dem starken Einbruch der Produktion nur wenig zurück: Die deutsche Chemieindustrie beschäftigte 2009 mit durchschnittlich 435.000 Mitarbeiter rund 1,5 Prozent weniger Personal als ein Jahr zuvor. "Kurzarbeit und flexible Instrumente aus dem Tarifvertrag haben einen stärkeren Stellenabbau verhindert. Das gesamte verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat in derselben Zeit fast doppelt so viele Arbeitsplätze verloren", erklärte VCI-Präsident Lehner.

Die Exporte, die neben den Auslandsumsätzen der Chemieunternehmen auch Re-Exporte sowie Chemieexporte anderer Wirtschaftszweige ins Ausland enthalten, sanken 2009 um 12 Prozent auf 123,2 Milliarden Euro. Angesichts der schwachen Industriekonjunktur waren die Importe chemischer Erzeugnisse stark rückläufig. Sie lagen mit 86,8 Milliarden Euro rund 11 Prozent niedriger als 2008.

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