Vereinigung für Chemie und Wirtschaft

Studienpreis Wirtschaftschemie an Katrin Renger

Der diesjährige Studienpreis Wirtschaftschemie der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW) in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) geht an Katrin Renger. Als Begründung für den mit 1000 Euro dotierten Preis nannte das zuständige Komitee die sehr guten Leistungen während ihres Studiums sowie die Flexibilität der Preisträgerin, währenddessen internationale Praxiserfahrungen und interdisziplinäre Kenntnisse in Amerika und Taiwan zu erwerben.

Katrin Renger hatte im September 2013 ihr Masterstudium Wirtschaftschemie bei Prof. Dr. Jens Leker an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit Auszeichnung abgeschlossen. Bereits während des Studiums erhielt sie eine Förderung aus dem NRW-Stipendienprogramm. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sich die in Berlin geborene Wirtschaftschemikerin mit neuen siliciumbasierten Anoden-Materialien für Lithium-Ionen-Batterien, die sie in Kollaboration mit dem Batterieforschungszentrum MEET in Münster erstellte. Zurzeit befindet sich Katrin Renger in einem Trainee-Programm des Spezialchemie-Unternehmen Evonik Industries, um dort gezielt auf die Übernahme einer Managementfunktion im Innovationsbereich vorbereitet zu werden.

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Der VCW-Studienpreis Wirtschaftschemie wird jährlich im deutschsprachigen Raum ausgeschrieben und zeichnet exzellente Studienleistungen im Fach Wirtschaftschemie aus. Die Preisvergabe erfolgt in zwei Schritten. In einem ersten Schritt werden die geeigneten Kandidaten von den Hochschulen vorgeschlagen. Im Anschluss daran entscheidet ein Komitee, bestehend aus vier Fachleuten und dem Vorsitzenden des VCW, auf der Basis von Studienleistung und Studiendauer sowie eines Gutachtens und eventuellen Zusatzqualifikationen über die Preisvergabe. Ziel des Studienpreises Wirtschaftschemie ist es, das Profil des Faches innerhalb der naturwissenschaftlichen Fakultät zu schärfen. Insbesondere sollen das Fach Wirtschaftschemie und die prämierten Studienabgänger im industriellen Umfeld stärker bekannt gemacht werden, um so auf die Attraktivität des Studiengangs für Studenten hinzuweisen.

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