Chemieproduktion gegenüber Vorquartal gesunken

Chemie- und Pharmageschäft

Ihren bisherigen Wachstumskurs konnte die chemisch-pharmazeutische Industrie im dritten Quartal 2015 nicht fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) hervor.

Rückläufige Chemieproduktion im dritten Quartal 2015.

Produktion und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Industriebranche waren von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal rückläufig. In Deutschland litt das Chemiegeschäft unter der schwachen Industrienachfrage während der Sommermonate. Auch die Exporterlöse rutschten ins Minus: Auf dem wichtigsten Auslandsmarkt Europa war die Nachfrage trotz stabiler Industrieproduktion rückläufig. Die Ausfuhren in andere Regionen konnten diese Entwicklung wegen der Wachstumsschwäche in China und anderen Schwellenländern nicht ausgleichen.

VCI-Präsident Marijn Dekkers erklärte zur konjunkturellen Entwicklung der Branche: „Im dritten Quartal erleben wir ein schwächeres Chemiegeschäft. Für die nächsten Monate erwarten wir einen wechselhaften Markt mit nur moderaten Wachstumsimpulsen sowohl im Inland wie auch in Europa und Asien.“

Der VCI geht für 2015 weiterhin von einem Plus bei der deutschen Chemie- und Pharmaproduktion von 1,5 % aus. Die Chemikalienpreise sinken voraussichtlich um 2,5 %, so dass der Branchenumsatz bei rund 191 Mrd. Euro stagniert.

Im dritten Quartal 2015 ist die Chemieproduktion in Deutschland im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 % zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um 1,1 %. Die Kapazitätsauslastung der Branche sank leicht auf 82,6 %.

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Nach der leichten Erholung in den Vormonaten sank der Branchenumsatz von Juli bis September. Der Rückgang betrug gegenüber dem Vorquartal 2,5 %. Auslöser waren das Inlands- und das Auslandsgeschäft. Mit fast allen Weltregionen war der Umsatz im dritten Quartal rückläufig.

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