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Evonik BioTechDay zeigt überdurchschnittliche Wachstumsperspektiven der "Weißen Biotechnologie"
Ohne sie gäbe es kein Bier, kein Brot, keinen Wein und keinen Joghurt - die "Weiße Biotechnologie" ist der Hebel der Natur, um diese und viele andere Produkte herzustellen. Mikroorganismen und Enzyme sind dafür schon seit Jahrtausenden am Werk. Aus der chemischen Industrie ist die sogenannte "Weiße Biotechnologie", die auch industrielle Biotechnologie genannt wird, heute ebenfalls nicht mehr wegzudenken: Die Technologie bietet neue Ansätze, um neue Produkte mit nützlichen Eigenschaften zu gewinnen oder um zum Beispiel auf völlig neuen Wegen Polymerbausteine und Wirkstoffe herzustellen.
Durch einen besonders sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen ist die "Weiße Biotechnologie" häufig bereits eine Alternative zu herkömmlichen Verfahren in der Chemie - und insbesondere in den Märkten Gesundheit, Ernährung und Kosmetik ergeben sich immer neue Wachstumschancen für biobasierte Produkte. Der Evonik BioTechDay hat jetzt die überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven der "Weißen Biotechnologie" verdeutlicht.
Rund 200 Teilnehmer aus dem Konzern, der Wirtschaft und Politik trafen sich hierzu am 9. und 10. März 2011 in Marl unter dem Titel "Superior growth through Biotechnology". Evonik selbst hat besondere Kompetenzen in den Bereichen Stammentwicklung, Fermentation und in der Aufarbeitung von Bioprodukten. Damit ist Evonik gut aufgestellt in den relevanten Bereichen der industriellen Biotechnologie.
Außer den wirtschaftlichen Wachstumschancen durch die Biotechnologie stand auch das Thema "Nachwachsende Rohstoffe" im Mittelpunkt. Der Hintergrund hierfür ist der Wandel der Rohstoffversorgung. Patrik Wohlhauser und Dr. Thomas Haeberle von der Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH sowie Dr. Peter Nagler, Leiter Innovation Management Chemicals & Creavis bei Evonik, und die Leiter mehrerer Geschäftsbereiche gaben dazu ihre Einschätzungen. Wohlhauser betonte in seinen Ausführungen die hohen Wachstumsraten des heutigen Biotechnologiesegments von Evonik und ermunterte zu weiteren Anstrengungen auf dem eingeschlagenen Weg, um nachhaltiges Wachstum zu generieren. Dr. Nagler unterstrich das starke Gewicht der "Weißen Biotechnologie" im Innovationsportfolio von Evonik, welches in Zukunft noch zunehmen wird.
Darüber hinaus präsentierten verschiedene Vertreter internationaler Konzerne wie Cargill oder DuPont ihre Sicht zum Rohstoffwandel und zu künftigen innovativen Produkten der industriellen Biotechnologie. So beschrieb Ray Miller, Global Business Development Manager von DuPont, die Entwicklung des Chemiekonzerns von einem ursprünglich mit der Sprengstoffherstellung beschäftigten Unternehmen zu einem Vorreiter in der Spezialchemie mit einer sehr starken Ausrichtung zur Biotechnologie.
Zusätzlich wurden klassische biobasierte Produkte, wie Aminosäuren und kosmetische Wirkstoffe, und neue innovative Entwicklungen von Evonik, die sich bereits am Markt etabliert haben, im Rahmen eines "Produkt Market Place" präsentiert.
"Mit dem Evonik BioTechDay schlagen wir eine Brücke zwischen unseren heutigen Geschäften und zukünftigen innovativen, Biotechnologie-basierten Produkten und Verfahren. Andererseits gehen wir aber auch auf aktuelle Entwicklungen wie sich ändernde Rohstoffszenarien und daraus resultierende wachstumsstarke Geschäftsmodelle ein", so Dr. Thomas Haas, Leiter des "Science-to-Business Center Biotechnology" Evonik in Marl.









