Innovative Spezialsilane

Evonik eröffnet neues Kompetenzzentrum für Silane

Evonik weihte am 14.07. ein neues Kompetenzzentrum für Silane am Standort Rheinfelden ein und setzt damit den Ausbau von Forschung und Entwicklung im Bereich der Silantechnologie fort. Der Spezialchemiekonzern hat einen niedrigen zweistelligen Millionen-€-Betrag in das Gebäude investiert.

Mustafa Güzelsahin (Building Protection), Klaus Engel (Vorstandsvorsitzender von Evonik), Klaus Eberhardt (Oberbürgermeister der Stadt Rheinfelden) und Stefan Bade (Leiter Innovation Management Silane).

Auf einer Fläche von 3500 m² beziehen nun an die 100 Beschäftigte ihre neuen Arbeitsplätze. Die Bauzeit des viergeschossigen Kompetenzzentrums mit hochmodernen Laboratorien betrug zwei Jahre.

Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstands von Evonik, hebt anlässlich der Einweihung die Bedeutung von Forschung und Entwicklung hervor. „Innovation ist ein wesentlicher Treiber des Wachstums von Evonik und wichtiger Pfeiler unserer Unternehmensstrategie. Die Fähigkeit, Neues zu schaffen, ist jedoch nicht nur für unseren Konzern von entscheidender Bedeutung. Innovationen sind für Deutschland als eine der führenden Industrienationen, für den Wohlstand sowie die Sicherung der Arbeitsplätze in unserem Land unerlässlich.“

Neben der Forschung werden in dem neuen Kompetenzzentrum in Rheinfelden auch Anwendungstechnik, Analytik und Qualitätsmanagement angesiedelt sein. „Wir haben optimale Arbeitsbedingungen mit kurzen Wegen für unsere Mitarbeiter geschaffen, die die Zusammenarbeit und den Austausch von Erfahrung und Ideen begünstigen. So können wir noch schneller und gezielter maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden schaffen“, sagt Johannes Ohmer, Mitglied der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH.

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Die Nachfrage nach innovativen Spezialsilanen ist in allen Märkten hoch. Die Silane schützen zum Beispiel Gebäude, Brücken oder Denkmäler vor Korrosion, machen Smartphones leistungsfähiger und ermöglichen spritsparende Reifen sowie haltbare Lacke. Das neue Forschungszentrum fügt sich konsequent in den Silanverbund von Evonik in Rheinfelden ein. Seit mehr als 80 Jahren ist die Silanforschung dort beheimatet – das erste Patent für ein Silan wurde 1934 an diesem Standort erteilt. Mit der Investition in das neue Laborgebäude führt Evonik diese Tradition weiter.

Evonik produziert Silane weltweit an Standorten in Deutschland, Belgien, China und den USA. Zudem unterhält der Konzern Labore für anwendungstechnische Unterstützung und regional spezialisierte Forschung in Deutschland, China, Indien, Japan und den USA. Das Portfolio umfasst ein umfangreiches Sortiment an Chlorsilanen sowie organo- und schwefelfunktionellen Silanen.

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