Hamburger Preis für theoretische Physik

40000 Euro für neue Theorien

Am 13. November verlieh die Joachim Herz Stiftung gemeinsam mit dem Bundesexzellenzcluster The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI) den „Hamburger Preis für Theoretische Physik 2014“ an Prof. Dr. Antoine Georges, Physiker am Collège de France und der École Polytechnique in Paris sowie an der Universität Genf. Der mit 40000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der jährlichen wissenschaftlichen Tagung des Bundesexzellenzclusters auf dem Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld übergeben.

Prof. Antoine Georges nahm den Hamburger Preis für Theoretische Physik 2014 von Petra Herz, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung, entgegen. Dr. Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg übergab die Urkunde. (© Joachim Herz Stiftung, Fotograf: Andreas Klingberg)

„Der Preis würdigt herausragende Forschung und fördert zugleich Kommunikation und Vernetzung zwischen Wissenschaftlern verschiedenster Länder, Fächer und Karrierestufen“, so Petra Herz, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung. Und so freut sich Prof. Georges nicht nur über die Auszeichnung, sondern vor allem auch auf die damit verbundenen Forschungs- und Lehraufenthalte in Hamburg: „Gerade die Diskussion und Zusammenarbeit mit Forschern und Studenten verschiedener Physikbereiche ermöglichen einen übergeordneten und frischen Blick auf meine Forschung.“ Der international herausragende Forschungscluster CUI hat speziell auch zum Ziel, Promovierende und Studierende mit weltweit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu bringen.

Theoretische Physik an der Schnittstelle zu Materialwissenschaften
Der Fokus von Prof. Georges` Arbeit liegt auf der Physik von Materialien mit starken Wechselbeziehungen der Elektronen untereinander. Diese Materialien besitzen bemerkenswerte elektrische Eigenschaften. Georges Forschung auf diesem Gebiet hat das Verständnis dieser Materialien stark voran gebracht und hilft, deren physikalische Eigenschaften zu erklären, zu berechnen und sogar vorherzusagen. Seine Forschung liefert damit wichtige Beiträge an der Schnittstelle von theoretischer Festkörperphysik zu den Materialwissenschaften: Neue Materialien mit korrelierten Elektronen könnten zum Beispiel in Sensoren und Schaltern oder in neuartigen elektronischen Bauelementen Anwendung finden.

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Unter http://www.youtube.com/JoachimHerzStiftung zeigt die Stiftung einen kurzen Film zu Preisverleihung und Vortrag des Preisträgers 2013, Prof. Chris H. Greene. Ausschnitte der Preisverleihung 2014 werden in Kürze ebenfalls dort verfügbar sein.

Der Hamburger Preis für theoretische Physik wurde im Jahr 2010 durch den von der Joachim Herz Stiftung geförderten Landesexzellenzcluster „Frontiers in Quantum Photon Science” ins Leben gerufen und wird seit 2013 von der Stiftung in Kooperation mit dem Bundesexzellenzcluster CUI der Universität Hamburg fortgeführt.

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